
Giulio Ciccone (Lidl-Trek) hat die 44. Auflage des Klassikers 44th Donostia San Sebastian Klasikoa gewonnen. Der Italiener löste sich am letzten Anstieg des Tages und siegte als Solist. Rang zwei ging an Jan Christen (UAE Team Emirates – XRG). Dritter wurde Maxim Van Gils (Red Bull-Bora-hansgrohe).
Ciccone hatte sich im Finale an der letzten Steigung gemeinsam mit Isaac del Toro (UAE Team Emirates – XRG) gelöst. In der letzten Steigung des Tages sprang Christen aus der Verfolgergruppe nach vorn und attackierte. Del Toro musste nach der Attacke seines Teamkollegen reißen lassen, Ciccone hingegen konnte einen Konterangriff setzen und sich allein lösen. Ciccone zog durch und holte sich den Sieg.
Die Strecke:

Was sonst passierte: Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Jordan Labrosse, Gil Gelders, Mats Wenzel, Julen Arriola-Bengoa, Darren Van Bekkum, Alexy Faure Prost, Enzo Leijnse, Gotzon Martin, Anthony Delaplace, Paul Double, Ben Swift und Josh Burnett bildeten zunächst die Spitze. Doch das Feld hielt sie an der kurzen Leine.
Etwas weniger als 70 Kilometer vor dem Ende kam Bewegung ins Feld. Luke Plapp griff an und machte sich auf den Weg zur Spitze. Der Vorsprung auf das Feld war aber bereits recht klein geworden. Den Gipfel des Jaizkibel erreichte Labrosse als Erster. Als es rund 45 Kilometer vor dem Ende in den nächsten Anstieg – den Erlaitz – ging, begannen die Attacken aus dem Feld erst so richtig. Primoz Roglic griff an und löste sich. Einige Fahrer setzten nach – darunter Ciccone, Del Toro, Christen und auch Van Gils. Del Toro und Ciccone lösten sich zu zweit, dahinter formierte sich eine kleine Verfolgergruppe um Roglic, Van Gils, Powless, Bisiaux, Benoot und auch Uijtdebroeks.
Am Fuße des supersteilen Murgil hatten die Verfolger noch rund 50 Sekunden Rückstand. Christen attackierte und sprang nach vorn zum Spitzenduo. Christen griff direkt an, aber Ciccone konnte dranbleiben und setzte dann den Konter. Er löste sich, ging mit etwas mehr als 10 Sekunden Vorsprung in die Abfahrt zum Ziel und behauptete sich bis zum Ende vorn.
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