
Bereits zum 44. Mal wird das Eintagesrennen „Donostia San Sebastian Klasikoa“ ausgetragen. Ein schwerer Klassikern im Baskenland, gemacht für bergfeste Fahrer. Das Rennen ist zurück an seinem angestammten Platz im Kalender – am Samstag knapp eine Woche nach Ende der Tour de France. Im vergangenen Jahr war es wegen der Oylmpischen Spiele etwas nach hinten geschoben worden. Zurück ist auch der supersteile „Murgil“ Anstieg im Finale des Rennens. Er konnte im vergangenen Jahr wegen Straßenbehinderungen nicht gefahren werden.
Der Parcours ist klassisch und schwer! Immer wieder wurde die Strecke ein wenig verändert, in diesem Jahr ist der Parcours sehr ähnlich zu 2024, jedoch kehrt das Finale mit dem Murgil zurück. Zwar ist das Rennen nur rund 210 Kilometer lang, hat aber satte 3700 Höhenmeter!
Im vergangenen Jahr holte sich Marc Hirschi den Sieg. Und der Schweizer ist auch in diesem Jahr am Start, hat bei seinem Tudor-Team starke Helfer an seiner Seite. Insgesamt sind drei ehemalige Sieger dabei. Michal Kwiatkowski und Neilson Powless. Kwiatkowski ist seit seinem Sieg 2017 nicht mehr am Start gewesen, Powless hingegen war in den vergangenen beiden Jahren dabei und stets in den Top10!
Das Feld setzt sich aus Fahrern die aus einer Pause kommen und auch einigen Tourstartern zusammen. Bei Fahrern wie Oscar Onley oder den Johannessen-Brüdern muss man abwarten, wie gut erholt sie nach der kurzen Pause nach Tourende sind. Auf der anderen Seite kommen viele Fahrer aus einer Vorbereitung auf die Vuelta zum Rennen. Das macht eine Prognose schwer.
Zu den Favoriten zählt sicher das Team UAE. Mit Ayuso, Del Toro und Christen haben sie sehr starke Fahrer für dieses Terrain am Start. Movistar schickt Jefferson Cepeda, Visma schickt ein Team um Tiesj Benoot, Attila Valter und Cian Uijtdebroeks. Astana ist mit Christian Scaroni am Start, Ineos schickt das Talent Andrew August. Red Bull ist mit Roglic, Aleotti und Pellizzari dabei, Lidl-Trek mit Ciccone und Lopez. Bahrain mit mit Tiberi, Bilbao und Martinez sehr stark aufgestellt.
Die Strecke der Donostia San Sebastian Klasikoa

Der Parcours wurde immer mal wieder etwas verändert. In diesem Jahr geht es nicht zunächst an der Küste entlang, sondern wie im vergangenen Jahr gen Süden. Schon nach rund 20 Kilometern beginnt die erste Steigung – den Andazarate hinauf. Wellig geht es nach der Abfahrt weiter und dann über Azkarate und Urraki, ehe es wieder gen Norden geht. Erst über den Alkiza, dann zurück nach San Sebastian. Nun geht es auf die östliche Schleife – über den legendären Jaizkibel und dann über den Erlaitz zurück nach San Sebastian.


Auf der östlichen Schleife geht es dann über den Jaizkibel. Es ist ein längerer Anstieg mit reichlich Tradition – der schwerste im Rennen ist es aber nicht. Dennoch könnte hier bereits für eine Selektion gesorgt werden, denn vom Gipfel sind es nur noch 60 Kilometer bis zum Ziel.
Der vorletzte Anstieg des Rennens ist der Erlaitz – ein giftiges Ding mit steilem Einstieg. Vier Kilometer ist es supersteil und die Fahrer haben bereits fast 200 Kilometer in den Beinen! Gut möglich, dass hier schon ausgesiebt wird.


Im Finale geht es in diesem Jahr wieder über den fiesen Murgil-Anstieg. Eine kurze, aber heftige Rampe mit Abschnitten von 19% Steigung! Vom Gipfel sind es nur acht Kilometer bis ins Ziel nach San Sebastian.
Die Startliste:
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