
Ben Turner (Ineos Grenadiers) hat die dritte Etappe der Polen-Rundfahrt gewonnen. Der Brite setzte sich im Sprint des dezimierten Feldes vor Pello Bilbao (Bahrain-Victorious) und Andrea Bagioli (Lidl-Trek) durch.
In der Gesamtwertung führt weiter Paul Lapeira (Decathlon AG2R La Mondiale). Er liegt vor Victor Langellotti (Ineos Grenadiers) und Jan Christen (UAE Team Emirates). Im Finale hatte es einen Sturz mehrerer Fahrer geben. Auch Lapeira war involviert. Das Rennen wurde 15 Kilometer vor dem Ende gestoppt. Es ging dann nach einigen Minuten weiter und das Rennen wurde freigegeben. Doch am Ende wurden die Zeitabstände im Ziel nicht für die Gesamtwertung herangezogen.
Das Rennen: 160 wellige Kilometer rund um Wałbrzych.

Was sonst so passierte:
Eine große Gruppe bestimmte zunächst das Rennen. Zu den frühen Ausreißern gehörten Timo Kielich (Aplecin – Deceuninck), Fabio Van Den Bossche (Aplecin – Deceuninck), Pierre Thierry (Arkea – B&B Hotels), Anthony Perez (Cofidis), Remi Cavagna (Groupama – FDJ), Pepijn Reinderink (Soudal QuickStep), Reuben Thompson (Lotto), Kellard O’Brien (Team Jayco Allula), Ide Schelling (XDS Astana Team) und Mateusz Gajdulewicz (Reprezentacja Polski). Das Feld kontrollierte den Rückstand.
Die Spitze dünnte sich aus, als es zur vorletzten Bergwertung ging, lagen nur noch Reinderink und O’Brien voraus. Im Feld erhöhte das UAE-Team das Tempo. Aus dem Feld griffen Rudy Molard (Groupama – FDJ) und Matthew Riccitello (Israel – Premier Tech) an und lösten sich für einen Moment, wurden aber wenig später wieder eingeholt.
Es gab weitere Angriffe aus dem Feld und es lösten sich sich Diego Ulissi (XDS Astana) und Lorenzo Milesi (Movistar). Im Feld kam es etwas mehr als 20 Kilometer vor dem Ende in einer Abfahrt zu einem Sturz. Auch der Gesamtführende Lapeira kam zu Fall und landete im Straßengraben. O’Brien verblieb noch einige Kilometer allein an der Spitze, wurde dann rund 20 Kilometer vor dem Ende von den zwei Verfolgern eingeholt. Dann griff die Jury ein und stoppte etwa 15 Kilometer vor dem Ende das Rennen. Wenig später ging es mit den Abständen von vor dem Sturz wieder los.
„Alle unsere Sanitätsfahrzeuge hielten an, um die Verletzten zu versorgen. Wir beschlossen, das Rennen zu neutralisieren, damit die Krankenwagen ihre Position im Konvoi wieder einnehmen konnten. Danach wurde das Rennen wieder aufgenommen, die Zeiten blieben unverändert, und die Fahrer kämpften nur noch um den Etappensieg“, erklärte Czesław Lang, Generaldirektor des Rennens.
Zwei Kilometer vor dem Ende wurde im Feld erneut attackiert, die Ausreißer langen nur noch wenige Sekunden voraus und wurden eingeholt. Es kam dann schließlich doch zum Sprint des dezimierten Feldes und Turner setzte sich durch.
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