Rory Townsend (Foto: © Cor Vos)

Rory Townsend (Q36.5 Pro Cycling) hat die 28. Cyclassics Hamburg gewonnen. Der 30-jährige Ire gehörte zur Ausreißergruppe des Tages, die sich bis ins Finale vorn behauptete. Das dezimierte Feld kam auf den letzten Metern zwar immer näher, doch Townsend hatte noch ausreichend Reserven um sich mit einem Sprint vor dem Feld ins Ziel zu retten.

Rang zwei ging an Arnaud De Lie (Lotto), der den Sprint des Feldes vor Paul Magnier (Soudal Quick-Step) gewann. Die Fluchtbegleiter von Townsend wurden auf den letzten 300 Metern eingeholt und durchgereicht. Für Townsend ist es der erste Karrieresieg auf World-Tour-Level.


Profil ADAC Cyclassics 2025

Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Dries De Pooter (Intermarché – Wanty), Johan Jacobs (Groupama – FDJ), Nelson Oliveira (Movistar) und Rory Townsend (Q36.5 Pro Cycling) fuhren schnell mehr als drei Minuten Vorsprung heraus. Das Feld kontrollierte den Rückstand, die Sprintermannschaften arbeiteten zusammen. Bei der vorletzten Zieldurchfahrt rund 50 Kilometer vor dem Ende lag die Spitze noch immer rund drei Minuten voraus.

Als es das vorletzte Mal den Waseberg hinauf ging löste sich an der Spitze Jacobs ein paar Meter, dann schlossen seine Begleiter wieder auf. Im Feld zog das Lidl-Trek-Team am Waseberg das Tempo an und es formierte sich eine kleine Verfolgergruppe. Einige Sprinter wurden deutlich angehängt, doch das ausgedünnte Feld schloss wieder zusammen und ging geschlossen zur letzten Waseberg-Auffahrt.

Die Spitze fuhr mit rund einer Minute Vorsprung in den Waseberg. De Pooter verlor den Anschluss. Im Feld war es wieder Mathias Vacek, der das Tempo anzog. Im Feld löste sich zwischenzeitlich eine kleine Gruppe, wurde aber wieder eingeholt. Townsend, Jacobs und Oliveira behaupteten sich zu dritt an der Spitze. Das Feld kam immer näher, das Trio arbeitete aber gut zusammen. Townsend eröffnete an der Spitze den Sprint und hatte die größten Reserven – er schob sein Vorderrad am Ende tatsächlich kurz vor den Sprintern über die Linie. De Lie fehlte nur eine halbe Radlänge, für Townsend hätte das Rennen wohl keine 10 Meter länger sein dürfen.

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