
Jhonatan Narvaez (UAE Team Emirates-XRG) hat die zweite Etappe der Deutschland Tour 2025 gewonnen. Der 28-Jährige holte sich in Arnsberg den Etappensieg vor Riley Sheehan (Israel-Premier Tech). Dritter wurde Søren Wærenskjold (Uno-X Mobility) der die Gesamtführung übernahm.
Das Trio hatte sich im Finale aus der Spitzengruppe abgesetzt und sprintete um den Etappensieg. Sheehan eröffnete den Sprint und wähnte sich als Sieger, doch Narvaez zog noch vorbei. Hinter dem Spitzentrio erreichte Marius Mayrhofer (Tudor Pro Cycling) das Ziel.
In der Gesamtwertung liegt nun Wærenskjold eine Sekunde vor Narvaez. Gesamtdritter ist Sheehan mit vier Sekunden Rückstand.
Das Rennen:

Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Vincent Bodet (Picnic PostNL), Emīls Liepiņš (Q36.5 Pro Cycling), Jonas Rutsch (Intermarché – Wanty) und erneut auch Vinzent Dorn (BIKE AID) und Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) gehörten zur Fluchtgruppe des Tages. Das Feld gönnte ihnen mehr als vier Minuten Vorsprung. Die ersten beiden Bergwertungen gewann Dorn vor Heidemann und so lagen sie gleichauf.
Etwas mehr als 60 Kilometer vor dem Ende griff aus dem Feld Will Barta (Movistar) an. And er Spitze fielen Dorn und Heidemann zurück. Die Sprintwertung gewann Emīls Liepiņš. Die dritte Bergwertung gewann Rutsch an der Spitze, holte sich auch die letzte Bergwertung des Tages nachdem er sich an der Spitze allein abgesetzt hatte. Auf die letzten 30 Kilometer ging Rutsch mit fast einer Minute Vorsprung auf die Verfolger. Rutsch wurde kurz nach der ersten Zieldurchfahrt eingeholt. Auf dem Weg zum Bonussprint riss das Feld auseinander, im Feld kam es zu einem Sturz in den auch Georg Zimmermann und Florian Lipowitz involviert waren.
Van Aert holte sich am Bonussprint die Sekunden. Wenig später, rund 13 Kilometer vor dem Ende griff Ivan Romeo an und löste sich. Narvaez setzte nach. Es löste sich eine kleine Gruppe, doch die Verfolger waren nicht weit zurück. Erneut wurde attackiert und das Trio mit Narvaez, Sheehan und Wærenskjold löste sich. Marius Mayrhofer setzte nach und lag nur wenige Sekunden hinter der Spitze, konnte die Lücke aber nicht schließen. Im Sprint siegte Narvaez.
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