Profil der 1. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2025

Die Spanien-Rundfahrt beginnt das sechste Mal in ihrer Geschichte im Ausland – los geht’s in diesem Jahr in Nord-Italien. Die 1. Etappe der Vuelta 2025 führt von Turin nach Novara. Insgesamt 200 Kilometer mit etwas mehr als 1300 Höhenmetern. Einen Anstieg der dritten Kategorie hat das Teilstück – so können eventuell Ausreißer um das erste Bergtrikot der Vuelta kämpfen. Sonst ist es überwiegend flach und das Terrain lässt einen Massensprint erwarten.

Für die endschnellen Männer bei dieser Vuelta ist es eine gute Chance auf den Tagessieg und damit auch das Führungstrikot! Für die Fahrer im Kampf um den Gesamtsieg geht es darum, ohne Probleme, Sturz und Zeitverlust durchzukommen.


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Die Strecke der 1. Etappe der Vuelta 2025

Karte der 1. Etappe der Vuelta 2025

Nach dem Start in Turin geht es gen Norden. Zunächst flach, dann nach rund 65 Kilometern zur einzigen kategorisierten Steigung des Tages. Die Bergwertung wird genau nach 70,5 Rennkilometern abgenommen. Es folgt der Zwischensprint und dann geht es weiter nordostwärts bis nach Arona. Ein paar Kilometer entlang des Ufers des Lago Maggiore und dann gen Süden in Richtung Zielort.

Die Anfahrt zum Ziel ist flach. Es gibt kaum Richtungswechsel, aber mehrere Kreisverkehre. Insgesamt sollte das aber keine großen Probleme verursachen – das Feld aber etwas in die Länge ziehen.

La Vuelta 2025 – Finale der 1. Etappe

Zwischensprint:
VALDENGO Km 96,2

Bergwertung:
LA SERRA Km 70,5 | 6,4 km | 5,3 %

Die Favoriten der 1. Etappe der Vuelta 2025

Man darf am ersten Tag wohl mit einem Massensprint rechnen und es sind die Top-Sprinter in der Favoritenrolle. Jasper Philipsen ist am Start und eine gute Mannschaft an seiner Seite. Mads Pedersen ist auch am Start und hat ebenfalls starke Helfer für die flachen Finals dabei. Insgesamt sind weniger Sprinter bei der Vuelta am Start, als bei den anderen beiden Grand Tours. Das hat eine gewisse Tradition, weil die Spanien-Rundfahrt meist wenig Massensprints bietet und eher den Bergfahrern und Puncheuren Chancen bietet. In diesem Jahr aber sind es vielleicht sogar eine Handvoll Chancen für die endschnellen Männer – je nach dem, wie die Etappen gestaltet werden.

Philipsen und Pedersen sind die beiden Top-Favoriten, aber es gibt noch weitere schnelle Männer im Vuelta-Feld. Casper van Uden beispielsweise, oder auch Ethan Vernon, Orluis Aular oder Madis Mihkels. Dazu auch Ben Turner, Jake Stewart, Arne Marit, Axel Zingle, Brian Coquard oder Stanisław Aniołkowski. Am ersten Tag sind die Fahrer noch frisch, doch bei diesem Finale spielen Leadout, Timing und Erfahrung eine große Rolle.

***** Jasper Philipsen
**** Pedersen, Van Uden
*** Vernon, Mihkels, Turner
** Aniołkowski, Marit, Aular, Ganna
* Viviani, Biermans, Coquard, Zingle, Buratti, Gruel, Foldager

Start: 12:55 Uhr
Ziel: 17:30 Uhr

offizielle Website: www.lavuelta.es