
Mads Pedersen (Lidl – Trek) hat die 15. Etappe der 80. Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Däne setzte sich im Sprint der Ausreißergruppe souverän durch. Rang zwei ging an Orluis Aular (Movistar), Dritter wurde Marco Frigo (Israel – Premier Tech). Früh im Rennen hatte sich eine große Ausreißergruppe formiert, aus der sich Jay Vine und Louis Vervaeke lösten. Die große Verfolgergruppe fiel rund 30 Kilometer vor dem Ende auseinander und es formierte sich eine Gruppe um Pedersen, die dann die beiden Spitzenreiter einholte. Im Sprint setzte sich dann Pedersen durch.
Mads Pedersen FINALLY gets his win at La Vuelta a España on Stage 15! 👏 pic.twitter.com/iYdHJqC6sk
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) September 7, 2025
Das Hauptfeld mit den Favoriten auf den Gesamtsieg erreichte mehr als 13 Minuten nach dem Tagessieger das Ziel. Jonas Vingegaard bleibt an der Spitze Gesamtwertung, führt weiter vor Joao Almeida und Tom Pidcock.
Die Etappe: 167,8 Kilometer von A Veiga/Vegadeo nach Monforte de Lemos. Schwerer Beginn, überwiegend flaches Finale.

Was sonst so passierte:
Wie erwartet begannen mit dem scharfen Start die Attacken. Es lösten sich einige Fahrer, immer mehr setzten nach. So entstand eine stark besetzte Gruppe um Jay Vine (UAE Team Emirates-XRG) – der sich am ersten Gipfel des Tages die Punkte sicherte, und Mads Pedersen (Lidl-Trek) im Sprint-Trikot. Mehr als 40 Fahrer bildeten nach der ersten Steigung die Spitze. Im Feld machte Alpecin-Deceuninck das Tempo und hielt die Lücke zunächst klein, dann aber nahm man im Feld raus und der Vorsprung wuchs auf mehr als neun Minuten an.
Die Gruppe:
UAE Team Emirates-XRG: Oliveira, Vine
Lidl-Trek: Bernard, Ciccone, Ghebreigzabhier, Pedersen, Verona
Movistar: Aular, Canal, Romo
Red Bull-Bora-Hansgrohe: Aleotti, Denz, Fisher-Black
Soudal Quick-Step: Lecerf, Schachmann, Vervaeke, Garofoli
Ineos Grenadiers: Sheffield, Bernal, Kwiatkowski
Alpecin-Deceuninck: Planckaert
EF Education-EasyPost: Nerurkar, Quinn
Decathlon AG2R La Mondiale: Biseaux, De Pestel
Bahrain Victorious: Buitrago
Q36.5: De la Cruz, Gonzalez
XDS Astana: Vinokourov
Groupama-FDJ: Braz Afonso, Gruel, Küng
Caja Rural-Seguros RGA: Molenaar, Otruba
Jayco AlUla: Dunbar, O’Brien
Arkéa-B&B Hotels: Verre
Intermarché-Wanty: Artz
Picnic PostNL: Koerdt, Leemreize, Martinez, Vermaerke
Lotto: Craps, Segaert
Burgos Burpellet BH: Aparicio
Israel Premier Tech: Frigo, Stewart
In Steigung zur zweiten Bergwertung lösten sich an der Spotze Vine und Vervaeke. Vine holte sich am Gipfel die Zähler.
In der Verfolgergruppe machte das Team Lidl-Trek das Tempo. Der Vorsprung der beiden Spitzenreiter wuchs zwischenzeitlich auf mehr als zwei Minuten an, schmolz dann aber wieder etwas zusammen. 40 Kilometer vor dem Ende hatten Vine und Vervaeke noch 1:50 Min. Vorsprung. Das Feld lag inzwischen mehr als 13 Minuten hinter der Spitze.
Rund 32 Kilometer vor dem Ende wurde an der Spitze attackiert. Buitrago und Bernal lösten sich, Pedersen ging direkt mit. Wenig später schlossen Orluis Aular, Magnus Sheffield, Eddie Dunbar und Marco Frigo zum Verfolgertrio auf. Die Verfolger arbeiteten gut zusammen und holten die beiden Spitzenreiter sieben Kilometer vor dem Ende ein. Auf den letzten Kilometern wurde mehrfach attackiert, Pedersen aber fuhr sehr aufmerksam. Im Sprint der Gruppe setzte sich dann Pedersen souverän durch.
Die Erkenntnisse:
- Endlich Etappensieg – Lidl-Trek war mehrfach nah dran, nun endlich hat es mit dem Tagessieg geklappt! Zudem baut Pedersen den Vorsprung im Kampf um Grün auf mehr als 50 Zähler aus.
- Vine baut seinen Vorsprung in der Bergwertung weiter aus – hat nun mehr als 20 Zähler Vorsprung auf Vingegaard.
- 47 Fahrer vorn, keinen dabei – Cofidis verpasst die Gruppe. Neben der Mannschaft des Renn-Leaders Jonas Vingegaard war nur ein Team im Peloton, das nicht in der Fluchtgruppe vertreten war – die französische Equipe Cofidis.
Pedersen im Siegerinterview:
Hear from Mads Pedersen!
— La Vuelta (@lavuelta) September 7, 2025
🇬🇧: "The team worked the whole day, five guys in the first group. And yeah, when the two guys went away on the second KOM, they were really strong and got a lot of time. So yeah, in the end it makes it even nicer to win when everyone is looking at us,… pic.twitter.com/5BZWJIKDEa
Spannungspunkte:
** Die spannende Anfangsphase war leider nicht live zu sehen, das Finale durchaus interessant.

