Jasper Philipsen (Foto: © Cor Vos)

Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck) hat die 19. Etappe der 80. Vuelta gewonnen. Im Massensprint setzte sich der Belgier souverän vor Mads Pedersen (Lidl – Trek) durch. Dritter wurde Orluis Aular (Movistar).

In der Gesamtwertung bleibt Jonas Vingegaard (Visma | Lease a Bike) an der Spitze. Er liegt 44 Sekunden vor Joao Almeida (UAE Team Emirates – XRG). Gesamtdritter ist weiter Thomas Pidcock (Q36.5 Pro Cycling).

Die Etappe: Eine echte Flachetappe – 162 Kilometer von Rueda nach Guijuelo.

Profil der 19. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2025

Was sonst so passierte:

Zwei Fahrer lösten sich nach dem Start. Victor Guernalec (Arkéa – B&B Hotels) und Jakub Otruba (Caja Rural – Seguros RGA). Guernalec wurde wenig später wieder eingeholt, so verblieb ein Ausreißer an der Spitze und im Feld kontrollierten die Sprinterteams das Tempo. Beim Zwischensprint war Otruba noch vorn, aus dem Feld holte sich Vingegaard vier Sekunden. Wenig später war der Ausreißer eingeholt und das Feld geschlossen. Als das Tempo absackte, griffen Sergio Geovani Chumil und Mario Aparicio vom Team Burgos Burpellet BH an. Doch als bei Seitenwind im Feld wieder aufs Tempo gedrückt wurde, waren die beiden schnell eingeholt. Am Ende kam es zum erwarteten Massensprint.

Die Erkenntnisse:

  • Lange gewartet, im richtigen Moment nach vorn – das Team Alpecin-Deceuninck wartete im Finale lange ab, kam dann an der 1km-Marke nach vorn und lieferte Philipsen ein gutes Leadout. Am Ende spielte der Belgier seine Klasse aus und holte den dritten Etappensieg.
  • Clever Sekunden gesammelt – beim Zwischensprint holte Jonas Vingegaard vier Bonussekunden. Aufgepasst und den Bonus mitgenommen – wie bedeutsam diese 4 Sekunden am Ende sind, wird sich zeigen, der Aufwand war überschaubar – clever gespielt!
  • Einsamer Ausreißer – Jakub Otruba fuhr einige Kilometer allein vor dem Feld. Die Chance durchzukommen war sehr gering, die Aufmerksamkeit der Lohn der Arbeit.
  • Der Wind reichte offenbar nichts aus – kurz wurde es probiert, das Feld auf Kante zu nehmen, doch der Wind blies wohl nicht stark genug um für Staffeln und richtige Lücken zu sorgen. So war das Tempo hoch und sicher auch ein hektisches Finale, kam aber zum Massensprint.

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