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Vingegaard – ein verdienter Sieg

Jonas Vingegaard (Foto: © Cor Vos)

Auch wenn er nicht auf der großen Bühne in Madrid geehrt wurde, sondern am Ende auf einer Kühlbox mit einer aufgemalten eins stand – Jonas Vingegaard ist der verdiente Sieger dieser Vuelta und darf sich feiern lassen. Mit seinem Sieg am Bola del Mundo machte er endgültig klar, dass er der Stärkste ist und das Rote Trikot mit nach Hause nimmt. Er war vielleicht nicht übermächtig, aber er spulte sein Rennen ab und feiert den ersten Vuelta-Gesamtsieg seiner Karriere.


Auch wenn Tadej Pogacar nicht am Start stand, leicht wurde es Vingegaard nicht gemacht. Sein Team war gefordert, er war der große Favorit. Und Vingegaard lieferte ab – drei Etappensiege und der Gesamtsieg. Auch wenn es im zweiten Teil der Vuelta so wirkte, als würde ihm etwas die Frische fehlen und er sich am Angliru und im Zeitfahren Almeida geschlagen geben musste, er brachte das Rennen clever zu Ende und spielte seine Karten aus.

Für sein Team Visma | Lease a Bike bedeutet der Vuelta-Sieg, dass man nach dem Triumph von Simon Yates beim Giro nun zwei Drittel der Grand Tours der Saison für sich entschied. Ob Giro und Vuelta zusammen die Niederlage bei der Tour gegen Pogacar aufwiegen, darf man anzweifeln, aber dieser Vuelta-Triumph war viel mehr, als ein „Trostpreis“! Nach einer Saison 2023, wo man alle drei Grand Tours gewann, folgte ein Jahr ohne Grand-Tour-Sieg! Nun hat man zurückgeschlagen, war bei der Tour gegen den übermächtigen Pogacar chancenlos, holte aber Rang zwei. Die Grand-Tour-Bilanz des Teams, und auch die von Jonas Vingegaard, kann sich durchaus sehen lassen!

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