
1 | Tadej Pogacar wird in Kigali erneut Weltmeister
Und nicht nur das, er wird auch die Tour de France und die Vuelta a Espana gewinnen – damit Geschichte schreiben. Pogacar wird nach Chris Froome, Bernard Hinault und Jacques Anquetil der vierte Fahrer sein, der Tour und Vuelta in einem Jahr gewinnt. Und als achter Fahrer überhaupt, der es schafft alle drei großen Landesrundfahrten zu gewinnen. Nur Anquetil und Hinault holten zuvor das Double von Giro-Tour und Tour-Vuelta in jeweils einem Jahr!
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- Ja, Weltmeister ist er geworden, damit lag ich richtig, die Tour hat er auch gewonnen – nur die Vuelta nicht. Er hat sich nochmals gesteigert, ist der erste Fahrer der bei allen Monumenten in einer Saison auf dem Podium stand. Das unterstreicht eindrücklich seine herausragenden Fähigkeiten. Auch wenn er die reine Anzahl der Siege eines Eddy Merckx wohl nicht erreichen wird, aber was die Qualität angeht ist er inzwischen auf dem Weg an ihn heranzukommen.
2 | Tudor sichert sich Startplatz für alle WorldTour-Rennen
Team Tudor wird 2025 ausreichend UCI Punkte holen, sodass sie 2026 bei allen World-Tour-Rennen starten können. Das Team von Fabian Cancellara hat auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen! Neben Marc Hirschi und Julien Alaphilippe haben sie sich auch noch die Dienste von Marco Haller gesichert. Mit diesen Fahrern werden sie den nächsten Schritt machen, sich unter den zwei besten ProTeams platzieren und dann 2026 bei allen World Tour Rennen am Start stehen können!
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- Das hat geklappt – Tudor wird in der kommenden Saison bei allen großen Rennen einen Startplatz sicher haben. Die UCI muss das nach Abschluss des Lizensierungsverfahrens noch offiziell bestätigen, aber das sollte eine reine Formalie sein. Die Schweizer Mannschaft hatte keine Sensations-Saison, aber hat sich weiter gesteigert und auch ordentlich gepunktet.
3 | Mads Pedersen gewinnt sein erstes Monument
Er ist bereits Weltmeister, hat Etappen bei allen der drei Grand Tours gewonnen aber – was ihm noch fehlt, ist der Sieg eines Monuments. Er war schon oft nahe dran, stand bei Flandern und Roubaix auf dem Podium und bei San Remo hat er es nur knapp verpasst! Sein Team hat sich weiter entwickelt und ist nun in der absoluten Weltspitze angekommen! 2025 wird er es mit seinem Team schaffen und sich den Traum vom Sieg eines Monuments erfüllen.
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- Das hat leider nicht geklappt. Er war auf dem Podium in Roubaix, stark in Flandern, ist ein sehr gutes Frühjahr gefahren. Doch es gibt einfach ein paar Ausnahmetalente, die ihm dann doch wieder einen Strich durch die Rechnung machten. Ich wünsche ihm, dass es im kommenden Jahr klappt.
4 | Florian Lipowitz gewinnt seine erste World-Tour-Rundfahrt
2024 hat Florian schon gezeigt was in ihm steckt. Bei der Tour de Romadie ist er mit den weltbesten Kletterern mitgefahren, hatte sich bei der vierten Etappe nur knapp Richard Carapaz geschlagen geben müssen und beendete die Rundfahrt dann schlussendlich auf Rang drei. Beim Giro d’Italia fing er genau da an, wo er bei der Tour de Romandie aufgehört hatte, musste dann aber krankheitsbedingt leider die Rundfahrt schon nach der 5. Etappe aufgeben. Aber wärend der Vuelta hat er aber gezeigt, dass er ein echter Grand Tour Fahrer ist und fuhr direkt bei seiner ersten Teilnahme auf Gesamtrang sieben. Dieser Aufwärtstrend wird sich auch 2025 bei ihm fortsetzen – er wird seine erste WorldTour-Rundfahrt gewinnen.
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- Gewonnen hat er zwar keine WorldTour-Rundfahrt, aber er war bereits bei Paris-Nizza im Frühjahr nah dran. Spätestens im Sommer konnte man dann eindrücklich sehen, wo bei ihm die Reise hingeht – der erste deutsche Fahrer seit langem, der auf dem Podium bei der Tour de France stand! Sein Erfolg hat für Euphorie gesorgt, dass war auch bei der Deutschland Tour zu spüren. Man darf gespannt sein, wie es bei hm weitergeht – die Tour de France 2026 ist ihm fast auf den Leib geschneidert. Lipowitz hat mir und allen Radsportfans richtig viel Spaß bereitet und das wird hoffentlich auch in Zukunft so sein.
5 | Lennard Kämna kommt mit Sieg zurück
Lennard Kämna kehrt nach seinen schweren Verletzungen, die er sich im vergangenen Früher bei einem Verkehrsunfall im Trainingslager zugezogen hat, wieder zurück auf Rad und wir noch in diesem Jahr sein erstes Rennen für sein neues Team Lidl-Trek gewinnen. Lennard ist einer der besten Rundfahrer die wir im Land haben und ich wünsche mir sehr, dass er wieder zur alten Stärke zurückkommt.
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- Es hat leider nicht mit einem Sieg geklappt. Bei der Tour de Suisse fuhr er stark, da hat er sich zurückgemeldet und ein sehr gutes Rennen gezeigt. Rang sechs in der Schweiz ist definitiv ein starkes Ergebnis und ich hoffe, dass er dann im kommenden Jahr noch stärker sein wird und dann auch seinen Sieg einfahren kann.

