In den vergangenen zwei Jahren hat der Belgier Wout van Aert seine Saison jeweils Mitte Februar eröffnet und war dann beim heimischen Klassikerauftakt, dem „Opening Weekend“ mit Omloop Het Nieuwsblad und Kuurne-Brüssel-Kuurne, im Einsatz. Anschließend absolvierte er ein Trainingslager und kehrte dann beim E3-Prijs zurück ins Klassiker-Renngeschehen. Wie die belgische Tageszeitung Het Laatste Nieuws berichtet, könnte sein Programm im kommenden Jahr anders aussehen.
Statt dem Klassikerauftakt in Belgien ist offenbar geplant, dass er bei den italienischen Eintagesrennen Strade Bianche und Mailand-Sanremo in seine Klassikersaison startet. Ähnlich gestaltete er bereits in den Jahren 2021 und 2023 seinen Saisoneinstand. Auch 2021 startete er bei Strade Bianche in die Saison. Abgesehen von diesen beiden Jahren war Van Aert seit 2018 stets beim Omloop Nieusblad im Einsatz, gewann das Rennen 2022.
Die großen Klassiker, allen voran die Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix, werden in der kommenden Saison wieder große Ziele des Belgiers sein. Zudem sei neben der Teilnahme bei der Tour de France auch der Start bei der UCI-Straßenweltmeisterschaften in Kanada geplant.
Spätestens Mitte Januar wird das Programm dann klar sein – beim Medientag seines Teams Visma | Lease a Bike wird der Saisonplan von Wout van Aert voraussichtlich im Detail vorgestellt.


