Jonathan Milan (Lidl – Trek) hat nach seinem Auftaktsieg am Dienstag auch die zweite Etappe der AlUla Tour 2026 gewonnen. Im Massensprint setzte sich der Italiener vor Daniel Skerl (Bahrain – Victorious) durch. Rang drei ging an Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla).

Milan baut dank der Bonussekunden seine Führung in der Gesamtwertung aus. Er liegt nun 14 Sekunden vor Milan Fretin (Cofidis). Matteo Moschetti (Pinarello Q36.5) hat als Gesamtdritter weitere zwei Sekunden Rückstand.

Das Rennen: 152 Kilometer mit Start und Ziel in AlManshiyah Train Station. Flach, aber windanfällig ist das Terrain.

Was sonst so passierte:
In einer frühen Fluchtgruppe zeigten sich wieder die Fahrer aus der Region. Doch erneut spielte der Wind eine große Rolle und das Feld zerbrach rund 80 Kilometer vor dem Ende. Schnell wurden dann auch die Ausreißer wieder eingeholt. Einige Kilometer brauchte es, doch dann schaffte der zweite Teil des Feldes zum ersten wieder aufzuschließen. Anschließend war die Luft raus, das nutzen Stefan de Bod (Modern Adventure) und Mathias Bregnhøj (Terengganu) zum Angriff. Wenige Kilometer später waren sie wieder gestellt. Das Feld blieb zusammen, die Entscheidung fiel im Massensprint.

Die Erkenntnisse des Tages:

  • 2 von 2 – Milan siegt erneut souverän und vollendet die Vorarbeit seiner Kollegen. Keine Frage, der der beste Sprinter des Rennens ist.
  • Rang drei für Pascal Ackermann. Klar, für Sprinter zählt nur der Sieg, aber das erste Podium im neuen Trikot dürfte ihm Auftrieb geben.
  • Drei Sekunden holte sich Jan Christen beim Zwischensprint zurück, liegt in der Gesamtwertung nun 48 Sekunden hinter Milan auf Rang 34. Trotz der 20 Sekunden Zeitstrafe vom Dienstag ist er weiter einer der Kandidaten für den Gesamtsieg.
  • Auch Mark Donovan vom Team Pinarello Q36.5 holte sich drei Zähler beim Zwischensprint. Er liegt aktuell auf Gesamtrang sechs und hat eine gute Ausgangsposition für die schweren Etappen.

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