Andrew August (Ineos Grenadiers) hat die dritte Etappe der 77. Volta Comunitat Valenciana gewonnen. Im Sprint der vierköpfigen Ausreißergruppe setzte er sich vor Ådne Holter (Uno-X Mobility) und Florian Vermeersch (UAE Team Emirates – XRG) durch. Für den 20-jährigen US-Amerikaner ist es der erste Profisieg.
In der Gesamtwertung liegt weiter Binam Girmay an der Spitze, führt nun vor Holter und Vermeersch.
🇺🇸 Y Andrew hizo su 𝐀𝐔𝐆𝐔𝐒𝐓O 🫨
— Eurosport.es (@Eurosport_ES) February 6, 2026
🙌🏼 Estreno en profesionales y alegrón para @INEOSGrenadiers desde la postrera fuga del día en San Vicente del Raspeig, final de la 3ª etapa de la @VueltaCV
📺 La #VCV2026, hasta el domingo en Eurosport y @StreamMaxES pic.twitter.com/Et4ugOIH4f
Das Rennen: 158 Kilometer von Orihuela nach San Vicente del Raspeig.

Was sonst so passiert:
Die Gruppe des Tages bildeten Raúl García Pierna (Movistar), Danny van der Tuuk (Euskaltel – Euskadi), Mattia Bais & Pablo García (Team Polti VisitMalta), Diego Uriarte (Equipo Kern Pharma), Vojtěch Kmínek (Burgos Burpellet BH), Matteo Fabbro (Solution Tech NIPPO Rali) und José Antonio Prieto (Petrolike). Das Feld hielt die Ausreißer an der kurzen Leine. In der Steigung im Finale kontrollierte Red Bull-Bora-hansgrohe das Tempo. Das Feld dünnte sich aus. Nach der Steigung zur Bergwertung begannen erneut Attacken und es bildeten sich mehrere Gruppen. Dann griff Florian Vermeersch an und Andrew August folgte. Jonathan Vervenne und Ådne Holter konnten zu ihnen aufschließen. Zu viert behaupteten sie sich an der Spitze, dahinter machte das Team NSN das Tempo für Biniam Girmay. Das Feld holte die vier Ausreißer nicht mehr ein und August gewann den Sprint um den Tagessieg.
Die Erkenntnisse des Tages:
- August folgte dem Angriff von Vermeersch im Finale, machte dann aber keine Führungsarbeit. „Ich hatte keinen Grund zu fahren, mit Ben hinten im Feld. Das nutzte ich zu meinem Vorteil“, so August im Siegerinterview. Clever aus seiner Sicht, für die anderen drei an der Spitze bitter. Turner gewann den Sprint des Feldes gegen Girmay nicht.
- Red Bull-Bora-hansgrohe kontrollierte im Anstieg das Geschehen. Konsequent machte man an der Spitze des Feldes das Tempo. Dann überließ man NSN die Verfolgungsarbeit im Finale. Klarer Focus auf die Gesamtwertung beim deutschen Team.
- NSN schaffte es im Finale nicht die Lücke zu schließen – Girmay hatte nur wenige Helfer und bekam keine Unterstützung anderer Teams. Aus dem Etappensieg wurde nichts, aber Girmay behält das Gelbe Trikot.
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