Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) hat die vierte Etappe der Volta Comunitat Valenciana 2026 gewonnen. Der Belgier löste sich in der letzten Steigung des Tages aus der kleinen Favoritengruppe und siegte als Solist. Rang zwei ging an João Almeida (UAE Team Emirates – XRG), der sich im Sprint der dreiköpfigen Verfolgergruppe vor Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe) durchsetzte. Antonio Tiberi (Bahrain – Victorious) wurde Vierter, Almeidas Teamkollege Brandon McNulty folgte wenige Sekunden dahinter als Rang fünf.
Mit dem Etappensieg übernimmt Evenepoel die Führung in der Gesamtwertung. Er liegt nun 29 Sekunden vor Almeida. Pellizzari ist Gesamtdritter.
Das Rennen:

Was sonst so passierte:
Die Gruppe des Tages bildeten Julien Bernard (Lidl-Trek), Steff Cras (Soudal Quick-Step), Lewis Askey (NSN Cycling Team), Danny van der Tuuk (Euskaltel-Euskadi), Jakub Otruba (Caja Rural-Seguros RGA), Fernando Tercero (Team Polti VisitMalta), Carlos Garcia Pierna (Burgos Burpellet BH) und Tommaso Nencini (Solution Tech NIPPO Rali). Im Feld kontrollierte Red Bull-Bora-hansgrohe. Die Spitze fiel etwas mehr als 30 Kilometer vor dem Ende auseinander. Auch das Feld dünnte sich aus, nachdem UAE und Red Bull im Feld das Tempo am vorletzten Anstieg anzogen.
In der letzten Steigung löste sich vorn Bernard, in der Gruppe der Favoriten wurde erneut das Tempo angezogen und die Gruppe schmolz auf sieben Fahrer zusammen. Pellizzari bereitete die Attacke von Evenepoel vor, die kam dann 12 Kilometer vor dem Ende und der Belgier löste sich allein. Die Ausreißer wurden eingeholt und durchgereicht. Evenepoel zog durch und holte sich den Tagessieg.
Thrilling finish in Teulada-Moraira! Watch the attack and the final kilometre of stage 4 of the Volta a la Comunitat Valenciana, with victory going to Remco Evenepoel
— Volta a la Comunitat Valenciana – VCV (@VueltaCV) February 7, 2026
Full results and rankings available on our Race Center.https://t.co/X1YyhX4YqN pic.twitter.com/wqLYAEvUsr
Die Erkenntnisse des Rennens:
- Evenepoel war in der kurzen Steigung der Stärkste, schüttelte die Konkurrenz ab und holte sich den nächsten Sieg – Nummer 5 in dieser Saison.
- Das Team Red Bull-Bora-hansgrohe kontrollierte das Rennen, machte es dann mit hohem Tempo schwer und bereitete die Attacke von Evenepoel sehr gut vor. Eine guter Auftritt des gesamten Teams.
- Tiberi konnte Eveneppoel am längsten folgen, musste dann aber doch reißen lassen. Der Italiener scheint bereits in guter Form.
- Starkes Rennen von Giulio Pellzzari – er arbeitete für Evenepoel und konnte dann den Top-Fahrern Almeida und Tiberi folgen. Der nächste richtig starke Auftritt des jungen Italieners.
- Vor der weniger anspruchsvollen Schlussetappe liegt Evenepoel nun komfortabel in Front – er wird sich den Gesamtsieg wohl nicht mehr nehmen lassen.
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