Senna Remijn (20, Alpecin-Premier Tech)

(Foto: © Cor Vos)
Mit dem Niederländer Senna Remijn zieht Alpecin-Premier Tech einen Fahrer aus dem Development Team zu den Profis hoch, der als Fahrertyp perfekt auf das Team zugeschnitten ist. Remijn ist schon seit den Nachwuchsklassen zweigleisig erfolgreich und hat etwa einen Vize-Weltmeistertitel der Junioren im Cross in seiner Vita stehen. Daneben zählte er auch auf der Straße immer zur absoluten Weltklasse seiner Junioren-Generation. Er gewann zahlreiche Rennen und fuhr Spitzenergebnisse, wie etwa die Bronzemedaille im Straßenrennen der Weltmeisterschaften 2024 in Zürich, ein.
In seiner ersten und einzigen U23-Saison machte er genau dort weiter, wo er als Junior aufgehört hatte: Dritter bei Paris-Roubaix U23, Zweiter bei Lüttich-Bastogne-Lüttich U23 und Fünfter der U23 Europameisterschaften. Bei der Tour de Luxembourg durfte er als Fahrer des Development Teams mit der Profimannschaft fahren und holte sich auf der schweren 5. Etappe als Dritter einen Podiumsplatz. Nur geschlagen von Romain Grégoire und Ben Healy. Dort konnte er auch seine große Stärke ausspielen: Nach einem harten Rennen und aus einer kleinen Gruppe heraus konnte er Leute wie Marc Hirschi oder Mattias Skjelmose im Sprint schlagen. Remijn ist ein starker Fahrer für Eintagesrennen aller Art. Er ist in der Lage sowohl kurze als auch mal längere Anstiege zu überleben und ist vor allem aus reduzierten Gruppen oder in ansteigenden Finals sehr punchy. Wenn er das 2026 ähnlich wie in Luxemburg zeigen kann, wird er bereits eine große Bereicherung für sein Team werden.
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