Paul Seixas (Foto: © Cor Vos)

Paul Seixas (Decathlon CMA CGM Team) hat die zweite Etappe der Volta ao Algarve gewonnen. Der 19-Jährige siegte nach 147 Kilometern von Portimão zur Bergankunft in Fóia vor Juan Ayuso (Lidl – Trek) und João Almeida (UAE Team Emirates – XRG). Im Sprint setzte sich Seixas knapp vor Ayuso durch. Fünf Fahrer gingen an der Spitze auf den letzten Kilometer – auch Oscar Onley (Ineos Grenadiers) und Matthews Riccitello (Decathlon CMA CGM Team) gehörten zur Spitze.

In der Gesamtwertung liegt Ayuso an der Spitze, führt vor Seixas und Almeida.

Das Rennen: Die erste Bergankunft des Rennens!

Was sonst so passierte:

Die Gruppe des Tages bildeten Gorka Sorarrain (Caja Rural-Seguros RGA), Enzo Leijnse (Anicolor / Campicarn), Iker Bonillo Martin (Feira Dos Sofás – Boavista), Nicolás Tivani (Aviludo -Louletano – Loulé), Tomas Contte (Aviludo – Louletano – Loulé), Leangel Linarez (Tavfer-Ovos Matinados-Mortágua), Hugo Nunes (Credibom / La Alumínios / Marcos Car) und Alexandre Montez (Feirense – Beeceler).

Das Feld kontrollierte den Rückstand. Die Spitze fiel auseinander, rund 30 Kilometer vor dem Ende lagen die Ausreißer rund eine Minute vorn. Nach der vorletzten Bergwertung dauerte es nicht lange, und die letzten Ausreißer wurden eingeholt. Das Team Lidl-Trek bestimmte dann in der Schlusssteigung das Tempo. Rund dreieinhalb Kilometer vor dem Ende kam dann der Angriff von Ayuso. Nur Almeida und Seixas konnten folgen. Seixas machte viel Tempo, Almeida musste reißen lassen. Ayuso wollte nicht mitführen, so kam Almeida zurück. Später schlossen Onley und Riccitello auch noch auf.

Die Erkenntnisse des Rennens:

  • Seixas brutal stark und im Finale auch clever – er eröffnete früh den Sprint, war in den Kurven vorn – am Ende wurde es dennoch knapp, aber es reichte.
  • Ayuso wirkte stark, wollte aber nicht so richtig mit Seixas das Tempo machen, nachdem sie sich abgesetzt hatten. War er am Limit, nachdem er zuvor die vorentscheidende Attacke setzte? Wollte er taktisch pokern? Am Ende war er stark und ist nun Gesamtführender.
  • Lidl-Trek bestimmte im Finale das Tempo – Ayusos Helfer zeigten ein richtig gutes Rennen, auch Lennard Kämna, der am Berg die Attacke von Ayuso vorbereitete.
  • Wieder lieferten die heimischen Konti-Teams ab – waren in der Fluchtgruppe vertreten. Für Contte lohnte es sich richtig – er sammelte reichlich Bergpunkte und trägt nun das Bergtrikot.
  • Ayuso unterwegs erneut aufmerksam – holte sich beim Zwischensprint wieder Bonussekunden. Das lohnte sich!

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