Iván Romeo (Movistar) hat die zweite Etappe gewonnen und damit das Leadertrikot übernommen. Romeo hatte sich rund 80 Kilometer vor dem Ende aus dem Feld in einer kleinen Gruppe abgesetzt. Im Finale war nur noch Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) an seiner Seite, den hängte Romeo dann rund zwei Kilometer vor dem Ende mit einem Angriff ab. Romeo holte sich den Sieg, Leknessund folgte nur wenige Sekunden dahinter. Den Sprint der großen Verfolgergruppe um Rang drei gewann Alex Aranburu (Cofidis).
Das Rennen: 138,6 Kilometer von Torrox nach Otura.

Was sonst so passierte:
Nach dem Start wurde angegriffen, es lösten sich auch Fahrer. Doch es wurde nachgesetzt und die Ausreißer wieder eingeholt. Dann griffen Josh Burnett (Burgos Burpellet BH), Ibai Azanza (Equipo Kern Pharma) und José Antonio Prieto (Petrolike) an und setzten sich ab. Doch auch diese Gruppe wurde zurückgeholt und dann erneut attackiert. Iván Romeo (Movistar), Josh Burnett (Burgos Burpellet BH) und Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) bildeten dann die Spitze. Das Feld kontrollierte den Rückstand.
Das UAE-Team machte an der langen unkategorisierten Steigung (~40km vor dem Ziel) das Tempo und das Feld dünnte sich aus. An der Spitze verblieben nach der Steigung nur Leknessund und Romeo. Zwei Kilometer vor dem Ende dann griff Romeo an und setzte sich ab.
Die Erkenntnisse des Rennens:
- Romeo setzte seinen finalen Angriff im richtigen Moment – Leknessund war gerade aus der Führung gegangen, wurde etwas überrascht und Romeo konnte so eine kleine Lücke reißen. Leknessund wehrte sich lange, kam aber nicht mehr ans Hinterrad des Spaniers.
- Romeo führt nach seinem ersten Saisonsieg die Gesamtwertung, die Sprintwertung und auch die Bergwertung an.
- Der Kampf um den Gesamtsieg könnte zum Duell Romeo gegen Leknessund werden. Der Rest hat bereits fast eine Minute Rückstand. In den nächsten Tagen gibt es Bonifikationen im Ziel – das könnte durchaus von Bedeutung werden!
- Das Feld hatte sich unterwegs bereits ausgedünnt, was den Ausreißern half, weil die Verfolgungsarbeit lange Zeit von wenigen Fahrern gemacht wurde. Gegen Romeo und Leknessund – beides herausragende Zeitfahrer, war das Feld am Ende nicht stark genug.
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