Milan Fretin (Foto: © Cor Vos)

Milan Fretin (Cofidis) hat die dritte Etappe der Andalusien-Rundfahrt gewonnen. Der Franzose setzte sich nach 181 Kilometern von Jaén nach Lopera vor Paul Penhoët (Groupama – FDJ United) durch. Dritter wurde Christophe Laporte (Team Visma | Lease a Bike).

In der Gesamtwertung bleibt Iván Romeo (Movistar) an der Spitze. Er führt weiter vor Andreas Leknessund (Uno-X Mobility). Christophe Laporte ist nun Gesamtdritter.


Das Rennen: Leicht wellig von Jaén nach Lopera. Zunächst anspruchsvoll, dann wenige hügelig.

Was sonst so passierte:
Eine kleine Gruppe bestimmte lange das Rennen. Josh Burnett (Burgos Burpellet BH), Nicolás Alustiza (Euskaltel – Euskadi), Giosuè Epis (Petrolike) und Samuel Flórez (Modern Adventure Pro Cycling) behaupteten sich lange an der Spitze. Das Feld schloss die Lücke und es ging geschlossen ins Finale.

Die Erkenntnisse des Tages:

  • Fretin findet die Lücke und freie Fahrt – er nutzt die Chance zum ersten Saisonsieg. Stark!
  • Eine extrem knifflige Zielanfahrt, mit vielen Kurven und Engstellen, bei der die Position im Finale extrem wichtig wurde. Wirklich geradeaus ging es am Ende kaum. Das wilde Finale war bei diesem Parcours vorprogrammiert.
  • Zingle fährt für Laporte an, behindert den Kollegen dann aber etwas. Er wähnte den Kollegen links hinter sich, macht dann den Weg links an der Bande frei – doch da war Penhoët, der so durchziehen konnte. Teamkollege Laporte wählte den Weg auf der anderen Seite und musste etwas rausnehmen, als Zingle dort rüberzog. Sonst wäre der Sieg für Laporte wohl drin gewesen, denn es fehlte nicht viel.
  • Tom Pidcock hob die Hand – auch er fand keinen freien Weg, seinen Sprint zu lancieren.
  • Josh Burnett holt das Berg – verdienter Lohn einer kräftezehrenden Flucht.

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