Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) hat die 78. Austragung des Halbklassikers Kuurne-Brüssel-Kuurne gewonnen. Der 20-Jährige setzte sich im Sprint des dezimierten Feldes vor Luca Mozzato (Tudor Pro Cycling) durch. Dritter wurde Mozzatos Teamkollege Matteo Trentin.



Das Rennen: 195 Kilometer von Kortrijk nach Kuurne.

Profil Kuurne-Brüssel-Kuurne 2026

Was sonst so passierte:

Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Johan Jacobs (Groupama – FDJ United), Roger Adrià (Movistar), Matis Louvel (NSN), Dries De Bondt (Team Jayco AlUla), Frits Biesterbos (Team Picnic PostNL), Storm Ingebrigtsen (Uno-X Mobility) und Cole Kessler (Modern Adventure) wurden vom Feld an der langen Leine gelassen. Im Mont Saint-Laurent-Anstieg wurde im Feld das Tempo angezogen – Jasper Philipsen drückte aufs Tempo. Groenewegen und Milan bekamen Probleme. Die Spitze lag rund zwei Minuten voraus.

Auch in der nächsten Steigung drückte Philipsen aufs Tempo – das Feld dünnte sich aus. Eine kleine Gruppe um Philipsen, Pithie, Mohoric und auch Brennan löste sich für einen Moment, wurde wieder eingeholt.

In der Cote de Trieu forcierte Mohoric das Tempo, Van Baarle ging mit und zog drüber und es löste sich eine kleine Gruppe mit Van Baarle, Mohoric, Kielich, Sheehan. Doch das Red-Bull-Team setzte nach und schloss die Lücke – so war 60 Kilometer vor dem Ende wieder ein größeres Feld zusammen. In der letzten Steigung wurde wieder angegriffen und erneut dünnte sich das Feld aus. Es löste sich erneut eine größere Gruppe – das Visma-Team hatte gleich drei Fahrer dabei, Van Baarle war erneut mitgegangen, auch Nils Politt dabei.


Genau 54 Kilometer vor dem Ende holte die Verfolgergruppe um Brennan die frühen Ausreißer ein. Doch dahinter machte Decathlon-CMA-CGM gemeinsam mit Alpecin-PremierTech Tempo und sie schlossen die Lücke. Doch wenig später folgte der nächste Angriff und bei Seitenwind brach das Feld wieder auseinander. Der 19-jährige Héctor Álvarez (Lidl_trek) löste allein, dahinter schlossen sich erneut Gruppen zusammen, brachen wieder auseinander. Es fand sich schließlich doch ein größeres Feld zusammen und Álvarez war ohnehin schnell wieder eingeholt. Am Ende kam es zum Sprint des dezimierten Feldes.

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