
Jonathan Milan (Lidl-Trek) hat die 7. Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen. Der Italiener setzte sich im Sprint vor Sam Welsford (Ineos Grenadiers) und Laurenz Rex (Soudal Quick-Step) durch.
Issac del Toro wurde zwar durch einen Sturz kurz vor dem Ziel etwas aufgehalten, aber dennoch regelgerecht mit der Zeit des Hauptfeldes gewertet und machte den Gesamtsieg perfekt. Er liegt am Ende 40 Sekunden vor Matteo Jorgenson (Team Visma | Lease a Bike). Gesamtdritter ist Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe).
🔻 A valiant effort falls short, as the fastest man around triumphs after an unreal leadout 👏
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 15, 2026
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Das Rennen: 142 Kilometer. Die Herausforderungen warten zu Beginn, das Finale ist komplett flach.

Was sonst so passierte:
Drei Fahrer bestimmten zunächst das Rennen. Xabier Azparren (Pinarello Q36.5), Roberto Carlos González (Solution Tech NIPPO Rali) und Dries De Bondt (Jayco AlUla). Auf dem Weg zur Bergwertung drückte im Feld Alpecin-Premier Tech aufs Tempo und das Feld brach auseinander. Vor allem Van der Poel machte das Tempo und so wurden die Ausreißer bereits zwei Kilometer vor dem Gipfel eingeholt. Einige Sprinter fehlten in der ersten Gruppe, die rund 25 Fahrer groß war. Alpecin-Sprinter Philipsen war vorn dabei und so machte Van der Poel weiter das Tempo. Doch die zweite Gruppe konnte wieder aufschließen. Das nutzte Alessandro Covi und löste sich allein, wartete später auf das Feld.
Visma bereitete Jorgenson den Zwischensprint vor und der US-Amerikaner holte sich die Bonifikation und schiebt sich in der Geamtwertung so auf Rang zwei.
Das Feld blieb zusammen, kurz vor dem Ende gab es zwar noch einen vielversprechenden Angriff von Jonas Abrahamsen, er wurde aber doch wieder eingeholt. So kam es zum erwarteten Massensprint, in den Jasper Philipsen und Paul Magnier nicht eingreifen konnten, weil sie kurz vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt waren.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Milan jubelt erneut am Schlusstag von Tirreno-Adriatico – das dritte Mal in Folge.
- Visma macht das beim Zwischensprint souverän und abgezockt – Jorgenson holt die Sekunden und geht so an Pellizzari in der Gesamtwertung vorbei auf Rang zwei. Stark gemacht!
- Pech für Magnier und Philipsen im Finale – sie waren in einen Sturz verwickelt und so ohne Chance, mitzumischen.
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