
Tim Merlier hat seinen Titel verteidigt und den 114. Scheldeprijs gewonnen. Der Soudal-QuickStep-Sprinter setzte sich in Schoten im Massensprint souverän durch und feierte seinen dritten Erfolg beim Scheldeprijs in Folge. Rang zwei ging an Pavel Bittner (Team Picnic PostNL), Emilien Jeannière (TotalEnergies) wurde Dritter.
Das Finale war wie erwartet von Hektik und Stürzen geprägt. Merlier behielt die Übersicht, nutzte eine Lücke im richtigen Moment und holte sich im Sprint den Sieg.
A Timback in Schoten! 👏 #SP26 #FLCS pic.twitter.com/WEsT9YbUI2
— Scheldeprijs (@Scheldeprijs) April 8, 2026
Das Rennen: Flache 205 Kilometer von Terneuzen nach Schoten. Das Rennen, das den Beinamen „inoffizielle Sprinterweltmeisterschaft“ trägt.
Was sonst so passierte:
Eine kleine Gruppe bestimmte zunächst das Rennen. Robin Carpenter (Modern Adventure), Jonah Killy (Tarteletto-Isorex), Dorde Duric (Solution Tech Nippo), Bram Dissel (BEAT p/b Saxo), Joost Nat (BEAT p/b Saxo) und Jelle Harteel (Tarteletto-Isorex). Kein Wunder, dass sich Fahrer der kleineren Mannschaften offensiv zeigten.
Das Feld kontrollierte den Rückstand und hielt die Gruppe an der kurzen Leine. Nach der ersten Zielpassage rund 50 Kilometer vor Schluss ging es auf drei Schlussrunden im Zielort Schoten. Das Feld lag keine Minute mehr hinter der Spitze, die nach und nach auseinanderfiel.
Durch mehrere Stürze lichtete sich das Feld im Finale. Die letzten Ausreißer waren erst vier Kilometer vor dem Ende eingeholt, das Feld bereitete den Massensprint vor. Merlier setzte sich am Ende souverän durch.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Merlier erneut mit einem beeindruckenden Sprint! Nach langer Pause kehrt er zurück und setzte sich durch. Timing, Geschwindigkeit und der richtige Riecher für Position – ein typischer Merlier-Sieg.
- Pawel Bittner holt Rang zwei und damit wertvolle UCI-Punkte für das PicNic-PostNL-Team.
- Ohne starken Wind war es ein hektisches Finale mit einigen Stürzen – so fehlten am Ende einige Sprinter, aber auch wichtige Anfahrer in der ersten Gruppe.
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Das Rennen der Frauen gewann Charlotte Kool (Fenix-Premier Tech) vor Nienke Veenhoven (Team Visma | Lease a Bike) und Elisa Balsamo (Lidl – Trek).

