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Franziska Koch – eine Frage der Zeit

Roubaix-Siegerin Franziska Koch
(Foto: © Cor Vos)

Sie wurde bei der ersten Auflage von Paris-Roubaix Femmes direkt Siebte, mit 21 Jahren. „Ich habe es genossen, sagte sie nach dem Rennen im CyclingMagazine-Interview. Es war klar – dieses Rennen liegt ihr. Der Traum war sofort da, diesen epischen Wettbewerb gewinnen zu wollen, sich den legendären Stein nach Hause zu holen. Es ist ihr absolutes Lieblingsrennen, sagte sie im Winter vor der Saison 2025. Sie hatte sich stetig verbessert und war top-motiviert. Doch das Rennen verlief so enttäuschend, dass sie danach nicht wusste, was sie sagen sollte. Die Entwicklung von Koch war bei vielen Rennen zu beobachten. Starke Leistungen wurden zur Konstanz. Nun ihr Wechsel zum Team FDJ United-SUEZ und schon beim ersten Klassiker des Jahres war klar – Koch hat noch einen Entwicklungsschritt gemacht. Sie gehörte nun zur absoluten Weltspitze, mit ihrer Power, ihrem Renninstinkt und ihrer Fahrweise war klar: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich selbst den Traum vom großen Klassiker erfüllt.

Nun hat sie den Stein, sie hat ihn mit einem beeindruckenden Rennen absolut verdient. Sie spielte ihre Qualitäten perfekt aus, bis ins Velodrom. Sie fuhr, als gäbe es an diesem Tag nur eine mögliche Siegerin – Franziska Koch. „Wie auf Schienen„, war es, sagte sie nach dem Rennen am CyclingMagazine-Mikrofon. Treffender kann man ihre Fahrt wohl nicht beschreiben.

Die Erkenntnisse werden präsentiert von: CyclusTools

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