
Tim Merlier (Soudal Quick-Step) hat die Ronde van Limburg gewonnen. Souverän und deutlich setzte er sich im Massensprint nach 178 Kilometern von Hasselt nach Tongeren durch. Rang zwei ging an Fernando Gaviria (Caja Rural – Seguros RGA). loris Van Tricht (NSN Cycling) wurde Dritter.
Was sonst passierte:
Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Mikita Babovich (Bahrain Victorious), Jelle Vermoote (Tarteletto – Isorex) und Albert Withen Philipsen (Lidl – Trek) lösten sich früh aus dem Feld und behaupteten sich lange vorn. Rund 55 Kilometer vor dem Ende fiel die Spitze auseinander, Philipsen löste sich. Auch das Feld hatte sich etwas ausgedünnt. Philipsen behauptete sich lange allein vorn, aber rund 20 Kilometer vor dem Ende war auch er eingeholt.
Die Pflastersektoren wurden zum Angriff genutzt, doch es löste sich keine Gruppe entscheidend. Rund sechs Kilometer vor dem Ende löste sich dann doch eine kleine Gruppe – wurde aber wieder eingeholt.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Merlier gewinnt den Sprint deutlich – mit großem Abstand und völlig verdient.
- Merlier war nicht in optimaler Position, zeigte aber einmal mehr, was ihn so stark macht: perfektes Timing und reichlich Power.
- Phil Bauhaus auf dem letzten Kilometer in super Position, dann aber etwas eingebaut und ohne Chance aufs Podium.
- Einige Teams kontrollierten das Rennen und setzten auf einen Sprint, mussten sich am Ende aber Merlier geschlagen geben – im Nachhinein stellt man sich vielleicht die Frage, ob man mit offensiverem Ansatz mehr hätte holen können.
- Albert Withen Philipsen mit einer starken Leistung – lange in der Ausreißergruppe und dann noch allein an der Spitze behauptet. Gutes Zeichen für die nächsten Rennen, nachdem es bislang nicht nach Wunsch lief.
- Rang zwei für Fernando Gaviria – das bestmögliche Ergebnis und ein wichtiges Resultat auch für sein Team Caja Rural – Seguros RGA.