Karte Tour of the Alps 2026

Fünf Etappen, reichlich Anstiege – die Tour of the Alps hat auch 2026 einen typischen Parcours. Die erste Etappe liegt den endschnellen Männern, doch schon am zweiten Tag ist das Finale hart. Die weiteren Etappen haben es alle in sich und jede mehr als 3200 Höhenmeter! Das vorletzte Teilstück nach Trento ist wohl die Königsetappe.

Eine Rolle im Kampf ums Podium könnten auch die Bonifikationen spielen. Im Etappenziel gibt es jeweils 10 Sekunden für den Sieger, 6 bzw. 4 Sekunden für die weiteren Plätze – wie üblich. Doch auch im Etappenverlauf gibt es Bonussekunden zu holen. Je Etappe gibt es einen Zwischensprint, bei dem 6, 4 und 2 Sekunden für die ersten drei zu holen sind. Im vergangenen Jahr waren die Abstände in der Gesamtwertung groß, Michael Storer siegte souverän – das Terrain ist auch in diesem Jahr schwer genug, dass es eine klare Sache werden könnte.

In der Startliste tauchen die Namen einiger Top-Fahrer auf. Titelverteidiger Michael Storer, Thymen Arensman, Giulio Pellizzari, Egan Bernal, Ben O’Connor, Derek Gee-West, Tom Pidcock … . Nicht selten sind Fahrer dabei, die sich vor dem Girostart den letzten Schliff holen wollen.

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Etappe 1 | Innsbruck – Innsbruck | 144,3 km

Start und Ziel in Innsbruck – 144,3 Kilometer quer durch Nordtirol. In Telfs beginnt ein 24 Kilometer langer Rundkurs, der zweimal zurückgelegt werden muss. Nach dem Rundkurs geht’s für das Fahrerfeld zurück nach Innsbruck, wo eine weitere doppelt zu fahrende Schleife ansteht. Die Runde hat die Steigung nach Götzens im Profil – vier Kilometer lang, im Schnitt sieben Prozent steil. Es folgt eine schnelle Abfahrt nach Kematen, die von einem kurzen Gegenanstieg nach Axams.

Etappe 2 | Telfs – Martell/Val Martello | 147,5 Km

Die zweite Etappe der Tour of the Alps 2026 beginnt in Telfs führt über 147,5 Kilometer nach Martell. Früh im Rennen geht es hinauf zum Piller Sattel (9,2 Kilometer lang, durchschnittlich 6 Prozent steil). Nach der Abfahrt geht es wieder bergauf – zum Reschenpass und über die österreichisch-italienische Landesgrenze von Nord- nach Südtirol. Das Finale ist die Steigung nach Martell – sechs Kilometer (im Schnitt 8 Prozent) – die Steigung endet rund 500 Meter vor der Ziellinie.

Etappe 3 | Latsch – Arco | 174,5 Km

175,1 Kilometer nach Arco ins Trentino. Nach wenigen Kilometern gehtb es hoch auf das Hofmahdjoch, das mit 1.586 Metern den höchsten Punkt der TotA 2026 markiert. Die Steigung ist 22,2 Kilometer lang und durchschnittlich 5,7 Prozent steil.

Vom Hofmahdjoch geht es hinunter ins Nonstal, wo nach einer schnellen Abfahrt ein Anstieg nach Andalo (14,4 Kilometer lang und 5,4 Prozent steil) ansteht. Nach der zweiten Bergwertung geht es nach Ponte Arche. Im Anschluss führt die Strecke erneut bergauf zum Passo del Ballino und anschließend hinunter zum Tennosee. Auf dem Rundkurs folgt ein Durchfahrtsprint mit Zeitbonifikationen in Ville del Monte. Die Schleife endet etwa 15 Kilometer vor dem Ziel – von dort aus geht es über Riva del Garda nach Arco flach ins Ziel.

Etappe 4 | Arco – Trento | 167,8 Km

Satte 3.600 Höhenmeter bei 167,8 Kilometern von Arco nach Trient – die Königsetappe. Bereits nach acht Kilometern steht mit dem Anstieg hoch zum Passo Bordala die erste Bergwertung an. 14,8 Kilometer lmit 6,9 Prozent im Schnitt. Es folgt der Passo Redebus – 12,9 Kilometer lang und im Schnitt 6,8 Prozent steil. Die danach folgende Abfahrt leitet einen 37 Kilometer langen Rundkurs ein, der über die Ortschaft Baselga di Piné führt. Das Finale wird durch die Steigung nach Brusago eingeläutet. Danach geht es weiter in Richtung Trient,, dann über Trients Hausberg Povo, der schon bei der Straßenrad-Europameisterschaft 2021 für reichlich Spektakel sorgte. Vom Gipfel des Povo fehlen schließlich noch zehn Kilometer, die zuerst bergab und dann flach zur Ziellinie ins Zentrum von Trient führen.

Etappe 5 | Trento – Bozen | 128,6 Km

Nur 128,6 Kilometer aber anspruchsvoll und schwer genug, das Gesamtklassement am letzten Tag der Rundfahrt auf den Kopf zu stellen. Es geht schwer los – bereits nach fünf Kilometern beginnt der erste Anstieg nach Palù di Giovo. Anschließend geht es zurück ins Tal und über die Südtiroler Weinstraße gleichmäßig bergauf bis nach Kaltern und zur Kalterer Höhe.

Es geht nach Bozen und dann nach Jenesien, wo ein 19 Kilometer langer Rundkurs ansteht – der zweimal absolviert wird. Es geht hinauf nach Nobls oberhalb von Jenesien, der mit einer Länge von 9,2 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 6,2 Prozent. Die letzte Abfahrt führt nach Bozen, wo schließlich der Sieger der Tour of the Alps 2026 gekürt wird.