Profil Felche Wallonne 2026

Der Wallonische Pfeil ist das Mittelstück der Ardennen-Trilogie, traditionell mittwochs zwischen Amstel Gold Race und Lüttich-Bastogne-Lüttich. Etwas kürzer als die anderen beiden Rennen ist es der leichteste Ardennen-Klassiker. Doch das Finale ist brutal! Denn das Herzstück des Rennens ist die bekannte Mauer von Huy, an deren Gipfel der Zielstrich aufgemalt ist. Eine kurze, aber fiese und garstig steile Rampe. In diesem Jahr wird die „Mur“ drei Mal erklommen, denn das Finale wird auf einer Schleife um den Zielort Huy ausgetragen.

Insgesamt ist das Rennen auch in diesem Jahr rund 200 Kilometer lang und hat neben der Mur de Huy ein paar weitere Anstiege. In Summe sind so etwas mehr als 3200 Höhenmeter zu absolvieren. Das Finale an der „Mur de Huy“ ist etwas ganz Besonderes. Hier müssen sich die Fahrer die Kräfte gut einteilen. Jeder versucht, seinen Antritt bestmöglich zu timen, die für sich schnellste Auffahrt hinzulegen. Um dieses Rennen zu gewinnen, muss man gut klettern, vor allem aber auch richtig tiefgehen können.


Die Vorschau wird präsentiert von: Q36.5

 

Die Strecke

Im Finale wird eine 37,2 Kilometer lange Runde zwei Mal gefahren. Es geht über die Côte d’Ereffe und Côte de Cherave. Diese werden schon auf dem Weg nach Huy, bevor es auf die Schlussrunden geht, erklommen – somit werden auch diese Anstiege insgesamt drei Mal gefahren.

Das Finale ist die kurze, aber heftige Steigung die Mauer hinauf. Im unteren Teil noch moderat steil, wird es dann 400 Meter vor dem Ende nach der Linkskurve richtig giftig! Satte 19% Steigung! In der Vergangenheit lag bei den Überfahrten gern der Duft heißgelaufener Kupplungen der Begleitfahrzeuge in der Luft.

Die Anstiege:
KM 31.4 • Côte de Trasenster | 3.3 kilometre-long at 4.9%
KM 144.4 • Côte d’Ereff e 2.1 kilometre-long at 5%
KM 194.4 • Côte de Cherave 1.3 kilometre-long at 8.1%
KM 40 • Côte des Forges 1.3 kilometre-long at 7.8%
KM 157.2 • Côte de Cherave 1.3kilometre-long at 8.1%
KM 200 • Mur de Huy 1.3 kilometre-long at 9.6%
KM 107.2 • Côte d’Ereff e 2.1 kilometre-long at 5%
KM 162.8 • Mur de Huy 1.3 kilometre-long at 9.6%
KM 120 • Côte de Cherave 1.3 kilometre-long at 8.1%
KM 181.6 • Côte d’Ereff e 2.1 kilometre-long at 5%
KM 125.6 • Mur de Huy 1.3 kilometre-long at 9.6%

Die Favoriten

Es ist ein spezielles Rennen, das meist am Schlussanstieg entschieden wird. Titelverteidiger Tadej Pogacar ist nicht dabei, auch Remco Evenepoel fehlt. Einen ganz klaren Top-Favoriten hat das Rennen nicht, doch es sind einige Männer am Start, denen die Ankunft liegen sollte. Mattias Skjelmose ist in hervorragender Form, was er beim Amstel zeigte.

Kévin Vauquelin ist ebenfalls einer der Favoriten, wenn ihn der Sturz vom Sonntag nicht beeinträchtigt. Julian Alaphilippe hat das Rennen bereits dreimal gewonnen, ist aber nicht in der Verfassung der Vergangenheit. Ganz anders sein Teamkollege Marc Hirschi, der das Rennen ebenfalls bereits gewinnen konnte. Benoît Cosnefroy zählt in jedem Fall zu den Favoriten, ebenso Romain Grégoire. Das gilt auch für Lenny Martinez und natürlich Wunderkind Paul Seixas.

***** –
**** Skjelmose, Seixas, L. Martinez
*** Cosnefroy, Hirschi, Paret-Peintre
** Gregoire, Johannessen, Van Eetvelt, Vansevenant
* Hindley, Baudin, Uijtdebroeks, Nordhagen, Champoussin, Schmid

Data powered by FirstCycling.com

Offizielle Website: la-fleche-wallonne.be/en


Das Rennen der Frauen führt über 148 Kilometer, sie absolvieren die Schlussrunde nach der ersten Zielpassage ein Mal komplett, klettern so die Mur zwei Mal hinauf.