Tadej Pogacar (Foto: © Cor Vos)

Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) hat seinen vierten Sieg beim Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich eingefahren. Der Slowene sorgte an der Côte de La Redoute rund 35 Kilometer vor dem Ende für die Vorentscheidung, löste sich gemeinsam mit Paul Seixas (Decathlon CMA CGM). Im letzten Anstieg hängte Pogacar auch den Franzosen ab und zog allein davon. Er gewann die 112. Auflage als Solist und feierte den dritten Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich in Folge.

Rang zwei ging an Paul Seixas, Dritter wurde Remco Evenepoel, der den Sprint der Verfolgergruppe um Rang 3 gewinnen konnte.

„Ich bin an der Redoute wirklich tiefgengenen“, sagte Pogacar nach dem Rennen und lobte Kontrahent Paul Seixas. „Das war wirklich beeindruckend. Ich hatte mich im Kopf bereits darauf vorbereitet am Ende zu sprinten“, sagte Pogacar über den jungen Paul Seixas. „Ich habe es dann Roche-aux-Faucons probiert. Der Anstieg liegt mir sehr gut und glücklicherweise konnte ich gewinnen“, so Pogacar.


Das Rennen: 260 Kilometer, satte 4400 Höhenmeter.

Profil Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026

Was sonst passierte:

Kurz nach dem Start löste sich nach einem Sturz eine sehr große Gruppe – mit dabei war Remco Evenepoel, einer der Favoriten. Er hatte Nico Denz als Helfer dabei, der lange das Tempo machte. Auch Egan Bernal, Marco Frigo und Carlos Verona zählten zur großen Fluchtgruppe. Im Feld kontrollierte das UAE-Team für Titelverteidiger Tadej Pogacar.

Die Gruppe: Domen Novak (UAE Team Emirates-XRG), Remco Evenepoel, Nico Denz (Red Bull-Bora-Hansgrohe), Julien Bernard, Jacopo Mosca, Carlos Verona (Lidl-Trek), Menno Huising (Visma-Lease a Bike), Alan Hatherly, Asbjorn Hellemose (Jayco-AlUla), Sjoerd Bax, Quinten Hermans (Pinarello-Q36.5), Michael Leonard, Jardi Van der Lee (EF Education-EasyPost), Sam Maisonobe, Paul Ourselin (Cofidis), Pau Miquel (Bahrain Victorious), Ewen Costiou, Guillaume Martin-Guyonnet, Enzo Paleni (Groupama-FDJ), Egan Bernal, Laurens de Plus (Ineos Grenadiers), Nicola Conci, Diego Ulissi (XDS-Astana), Magnus Cort, Alexander Kamp, Andreas Leknessund (Uno-X), Davide Formolo, Pavel Novak (Movistar Team), Roland Thalmann, Fabian Weiss (Tudor Pro Cycling), Pascal Eenkhoorn, Louis Vervaeke, Dylan Van Baarle (Soudal-Quick Step), Marco Frigo, Krists Neilands (NSN), Jakub Otruba (Caja Rural-Seguros RGA), Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché), Frank Van der Broek, Matthew Dinham, Gijs Leemreize, Bjorn Koerdt (Picnic-PostNL), Aaron Dockx, Gal Glivar, Hugo Houle (Alpecin-Premier Tech), Thibaut Guernalec, Alan Jousseaume, Mathis Le Berre (TotalEnergies), Iñigo Elosegui, César Pérez, Diego Uriarte (Equipo Kern Pharma), Jesús Herrada , Clément Alleno, Josh Burnett, Jambaljamts Sainbayar (Burgos Burpellet BH).

Rund 130 Kilometer vor dem Ende fiel die Spitze auseinander, das Feld lag etwa zwei Minuten zurück. Auch das Verfolgerfeld dünnte sich aus, schrumpfte über den Col de Haussire zu Rennmitte zu einem größeren Grüppchen.

Rund 95 Kilometer vor dem Ende war die Gruppe um Evenepoel vom Feld um Pogacar wieder eingeolt, kurz zuvor hatten sich vorn ein paar Fahrer gelöst und bildeten für einige weitere Kilometer die Spitze. Doch auch Kamp, Leemreize und Houle waren 82 Kilometer vor dem Ende schließlich vom Feld eingeholt – dort machte noch immer UAE das Tempo. Thomas Pidcock lag nach einem Defekt und Radwechsel rund eine Minute zurück.

Das UAE-Team machte weiter das Tempo und das Feld blieb bis zur Redoute zusammen. Dann griff Pogacar an und nur Seixas konnte folgen. Hinter dem Duo folgte Mattias Skelmose und fuhr einige Kilometer allein, wurde dann von der großen Verfolgergruppe wieder eingeholt.

Aus der großen Verfolgergruppe wurde attackiert und es löste sich eine kleine Gruppe, doch es wurde nachgesetzt. An der Côte de la Roche-aux-Faucons zog Pogacar erneut das Tempo an, Seixas konnte nicht dranbleiben. Pogacar siegte souverän, Seixas wurde Zweiter. Den Sprinter der Verfolgergruppe um Rang drei gewann Evenepoel.


Das Rennen der Frauen gewann Demi Vollering (FDJ United-SUEZ) souverän. Wie im Rennen der Männer war die Côte de La Redoute die Schlüsselstelle. Vollering griff an, löste sich allein und zog bis zum Ziel in Lüttich durch. Den Sprint der Verfolgerinnen gewann Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech) vor Kasia Niewiadoma (CANYON//SRAM zondacrypto) und Anna van der Breggen (Team SD Worx – Protime).

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