
Ein Prolog und fünf Etappen – über sechs Tage führt die Tour de Romandie auch in diesem Jahr. Stets ist das Schweizer Rennen sehr anspruchsvoll, so ist es auch in diesem Jahr. Schaut man auf den Streckenverlauf, wird eine Besondertheit deutlich: Die Etappen werden meist in Schleifen und Runden ausgtragen. Das minimiert die nötigen Straßensperrungen, senkt so wahrscheinlich auch die Kosten. Gut möglich, dass die Tour de Romandie hier vorbildhaft für einige Rennen der Zukunft sein wird.
Der Parcours ist schwer und der Top-Favorit klar: Tadej Pogacar. Der Weltmeister möchte gern die Romandie-Lücke in seinen Palmares schließen. Das Terrain sollte ihm gelegen kommen. Das Etappenrennen beginnt mit einem Prolog, danach wird es immer schwerer. Am Schlusstag dann die Bergankunft in Leysin – fast 15 Kilometer Steigung mit rund sechs Prozent.
Neben Pogacar sind weitere starke Fahrer dabei. Florian Lipowitz, Oscar Onley, Lenny Martinez, Primoz Roglic, Antonio Tiberi – durchaus starke Konkurrenz! Echte Sprinter sucht man in der Startliste verständlicherweise vergeblich. Bergfeste Punchuere wie Dorion Godon sind dennoch dabei. Doch das Terrain bevorteilt klar die Kletterer.
Die Etappen der Tour de Romandie 2026
Prolog | 28. April | Villars-sur-Glâne – Villars-sur-Glâne 3.2 Km

Etappe 1 | 29. April | Martigny – Martigny 171.2 Km

Etappe 2 | 30. April | Rue – Vucherens 173.1 Km

Etappe 3 | 1. Mai | Orbe – Orbe 176.6 Km

Etappe 4 | 2. Mai | Broc – Charmey 149.6 Km

Etappe 5 | 3. Mai | Lucens – Leysin 178.2 Km

Die Startliste
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