
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) hat die erste Etappe der 79. Tour de Romandie gewonnen. Der Weltmeister setzte sich in Martigny im Vierersprint souverän vor Florian Lipowitz (Red Bull – BORA – hansgrohe), Lenny Martinez (Bahrain – Victorious) und Jørgen Nordhagen (Team Visma | Lease a Bike) durch.
La victoria más humana de Pogacar.
— Eurosport.es (@Eurosport_ES) April 29, 2026
El maillot arcoíris gana con un poderoso esprint final y ya es líder en Romandía.
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In der langen Steigung des Tages hatten sich Pogacar, Lipowitz und Martinez gelöst, nach der Abfahrt schloss Nordhagen noch zur Spitze auf. Am Ende kam es zum Sprint der vier Spitzenreiter und Pogacar setzte sich durch.
In der Gesamwertung liegt Pogacar nun an der Spitze, sieben Sekunden vor Lipowitz. Gesamtdriter ist Lenny Martinez mit 16 Sekunden Rückstand auf Pogacar.
Das Rennen: 171 Kilometer – etwas mehr als 30 Kilometer vor dem Ende die größte topografische Herausforderung.

Was sonst so passierte:
Zunächst bestimmten Ausreißer das Rennen. Mit dabei waren Patrick Gamper (Jayco-AlUla), Roland Thalmann (Tudor), Sam Oomen (Lidl–Trek), Pietro Mattio (Team Visma | Lease a Bike), Dillon Corkery (Team Picnic PostNL), Alexy Faure Prost (Team Picnic PostNL) und Louis Vervaeke (Soudal – Quick-Step). Im Feld kontrollierten UAE und auch Ineos.
Der Vorsprung der Ausreißer schmolz dahin, im Feld bereitete UAE den Anriff von Pogacar vor. In der langen Steigung griff Pogacar dann 38 Kilometer vor dem Ende an und nur Lenny Martinez konnte direkt folgen. Florian Lipowitz und Jefferson Cepada schafften zweieihalb Kilometer vor dem Gipfel den Anschluss an das Spitzenduo, Cepeda musste allerdings wenig später reißen lassen. So erreichten Pogacar, Martinez und Lipowitz zu dritt den Gipfel und Martinez gewann die Bergwertung. Nur wenige Sekunden dahinter folgte Jørgen Nordhagen, der es kurz nach Ende der langen Abfahrt schaffte, an die Spitze zum Trio aufzuschließen.
Dahinter formierte sich eine größere Gruppe um Rodriguez, Plapp, Higuita, Roglic und weitere Fahrer. Lipowitz ging ohnehin nicht mit durch die Führung, rund zwei Kilometer vor dem Ende verweigerte auch der Rest die Arbeitsteilung mit Pogacar. Pogacar gewann im Sprint um den Tagessieg dennoch souverän.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Pogacar löste sich bergauf nicht von Martinez, es schien, als würde er das Tempo kontrollieren, um nicht allein den Weg zum Ziel fahren zu müssen. Spätestens bei der nächsten Bergankunft werden die Kräfteverhältnisse deutlich.
- Saisonsieg Nummer fünf im siebten Renntag. Irre.
Florian Lipowitz verweigerte die Führungsarbeit an der Spitze – er hatte gleich zwei Kollegen in der Verfolgergruppe. Diese aber verweigerten auch, weil sie Lipowitz vorn hatten. Clever, kann man sagen – bei der Konkurrenz kommt sowas selten gut an. - Martinez holte sich clever an der Bergwertung die Zähler und übernimmt die Führung in dieser Wertung. Er liegt zudem in der Nachwuchswertung vorn.
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