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Leichter Tag, stressiges Finale, verletzte Fahrer

„Es war ein wirklich leichter Tag, alle waren sehr frisch im Finale. Das macht es hektischer“, sagte Erlend Blikra (Uno-X Mobility) im Europsport-Interview nach dem Rennen. Der Norweger war der erste Fahrer, der beim Massensprint zu Boden ging.

An der Ziellinie gab es nicht nur den Etappensieg, sondern auch das Rosa Trikot zu holen. Dementsprechend motiviert gingen die Fahrer im Finale zu Werke. Auffallend zurückhaltend agierte das Visma-Team um Jonas Vingegaard. Ohne Sprinter im Aufgebot hielt man sich schon weit vor der 5-Kilometer-Marke (ab dort galt die Sturzzone – das bedeutet, es bekommt ein Fahrer bei Sturz oder Defekt die Zeit der Gruppe, in der er sich vor dem Zwischenfall befand) ganz am Ende des Feldes auf.

Für die Sprinter war es ein besonders wichtiger Tag, die Fahrer frisch und das Ziel das Rosa Trikot. Schultereinsatz, Positionskämpfe, das Finale wurde hart bestritten. Dass es zum Sturz kam, ist keine große Überraschung. Für Sieger Magnier und sein Soudal-Team war es der perfekte Einstand, für einige Sprinter platzten Träume. Kaden Groves, Dylan Groenewegen, Matteo Moschetti, natürlich auch Erlend Blikra – sie alle erreichten vom Sturz gezeichnet das Ziel. Blikra geht wegen der großflächigen Verletzungen von unruhigen Nächten und schwierigen Tagen aus. Damit wird er nicht allein sein.

In Massensprints steckt stets ein Risiko – am ersten Tag einer Grand Tour, am Ende einer leichten Etappe ganz besonders. Entwarnung gab es wenige Stunden nach Rennende sowohl von Alpecin-PremierTech, als auch von den Rockets – Kaden Groves und Dylan Groenewegen werden am Samstag voraussichtlich starten können.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de
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