Magnier – 2 von 3

(Foto: © Cor Vos)
Paul Magnier hat in Sofia seinen zweiten Etappensieg eingefahren – am dritten Renntag. Sein bislang größter Erfolg – beim Giro d’Italia, mit all den Top-Sprintern am Start. „Es war das erste Mal, dass alle Sprinter dabei waren, nachdem es bei der ersten Etappe leider den Massensturz gegeben hatte. Jetzt war es der erste echte Massensprint“, sagte Magnier nach dem Rennen.
Magnier hat sich verbessert, schon im vergangenen Jahr einen Schritt gemacht und viele Siege geholt. Nun habe er auch das nötige Selbstvertrauen, sagte der Franzose. Der Dank an sein Team ist durchaus berechtigt. Erneut wurde Magnier sehr gut durchs hektische Finale gebracht. Jasper Stuyven, als letzter Helfer mit Magnier am Rad, navigierte durchs Finale und setzte Magnier vorn ab. „Du kannst nur gewinnen, wenn du deinen Sprint fahren kannst. Du musst im entscheidenden Moment vorn sein“, sagte Magnier. Doch genau darauf kommt es an, das Timing und die Power.
Notgedrungen setzte das Team Soudal-QuickStep nach der Absage von Mikel Landa auf Etappenjagd. Nach drei Renntagen steht man mit zwei Siegen da, hatte einen Tag das Rosa Trikot und Magnier führt in der Sprintwertung. Eine beeindruckende Ausbeute vor dem ersten Ruhetag.