
Jhonatan Narvaez (UAE Team Emirates-XRG) hat die 4. Etappe der 109. Italien-Rundfahrt gewonnen. Im Sprint der großen Spitzengruppen setzte er sich vor Orluis Aular (Movistar) durch. Dritter wurde Giulio Ciccone (Lidl-Trek), der sich mit den Bonussekunden das Rosa Trikot sicherte.
Im langen Anstieg des Tages hatte das Team Movistar das Tempo erhöht und die Sprinter abgehängt. Am Ende ging nur eine kleine Gruppe mit den Favoriten auf den Gesamtsieg auf die letzten Kilometer. Aular konnte die gute Vorarbeit der Kollegen nicht ganz vollenden, musste sich nur Narvaez geschlagen geben.
In der Gesamtwertung liegt Ciccone nun vor Jan Christen (UAE Team Emirates-XRG) und Florian Stork (Tudor Pro Cycling).
🔻A thrilling final 1000-meters, with a bold solo move, and a thrilling sprint finish!
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 12, 2026
🔻Ultimi 1500 m vibranti, un assolo mancato per poco e uno sprint tiratissimo!
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Das Rennen: 138 Kilometer lang, eine Bergwertung.

(© RCS)
Was sonst so passierte:
Nicht an den Start ging Wilco Kelderman. Er war in den Massensturz auf Etappe zwei verwickelt und musste das Rennen nun aufgeben. Direkt nach dem Start wurde attackiert. Es lösten sich recht schnell sechs Fahrer: Martin Marcellusi (Bardiani-CSF 7 Saber), Darren Rafferty (EF Education-EasyPost), Warren Barguil (Picnic PostNL), Mattia Bais (Polti VisitMalta), Johan Jacobs (Groupama-FDJ United) und Niklas Larsen (Unibet Rose Rockets). Im Feld machte XDS-Astana das Tempo und hielt die Gruppe bei rund zwei Minuten Vorsprung.
Beim Zwischensprint war Mattia Bais vorn. Das Feld lag noch rund eineinhalb Minuten zurück. Im Anstieg setzte sich das Movistar-Team an die Spitze des Feldes und schlug ein hohes Tempo an. Schnell fielen die Sprinter zurück und das Feld dünnte sich aus. Auch der Mann in Rosa fiel schnell zurück. Sieben Kilometer vor dem Gipfel waren die Ausreißer gestellt und Movistar zog weiter durch.
Kurz vor dem Gipfel fiel auch Egan Bernal zurück, konnte das Tempo des Feldes nicht mitgehen. Er erreichte die Bergwertung rund 30 Sekunden nach der Spitze. Neben Arnaud De Lie gab auch Kaden Groves unterwegs das Rennen auf. Groves war eines der Sturzopfer zu Beginn des Giro, De Lie hatte bereits in den Tagen zuvor mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
In der Abfahrt hatte Derek Gee einen Defekt und fiel zurück. Das Lidl‑Trek-Team reagierte und beorderte Matteo Sobrero zurück, um Gee wieder heranzuführen. Etwa 16 Kilometer vor dem Ende waren sie vorn angekommen.
Beim Bonussprint war Jan Christen vorn. Er holte sich die sechs Bonussekunden. Vier Sekunden gingen an Pellizzari, Ciccone holte zwei Bonussekunden. Etwas mehr als eineinhalb Kilometer vor dem Ende setzte Jan Christen seine Attacke und löste sich. Er wurde kurz vor dem Ziel eingeholt und Narvaez setzte sich im Sprint durch.
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