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Movistar mutig

Team Movistar offensiv!
(Foto: © Cor Vos)

Im langen Anstieg übernahm das Movistar-Team die Kontrolle und drückte aufs Tempo. Die Sprinter abhängen, den Weg für den bergfesten Orluis Aular ebnen, der endschnell ist, aber nicht ganz so wie die reinen Sprinter. Der Plan ging zunächst auf! Das Feld dünnte sich schnell aus und bis zur Bergwertung war die Lücke zu den Sprintern so groß, dass keiner mehr die Chance hatte, wieder aufzuschließen.

Im Finale dann lief es nicht perfekt – die Attacke von Jan Christen konnte unter Mithilfe von Lidl‑Trek neutralisiert werden, doch Aular eröffnete den Sprint früh, musste sich dann Narvaez geschlagen geben. So steht am Ende nur Rang zwei zu Buche, für recht viel Aufwand. Die Enttäuschung bei Aular durchaus verständlich. Die Zielgerade habe sich endlos angefühlt, sagte Aular nach dem Rennen. Er probierte wirklich einen sehr langen Sprint.
Auch wenn es mit dem Tagessieg nicht klappte, die Mannschaft übernahm Verantwortung, agierte mutig und zeigte ein richtig gutes Rennen! Das gelang dem spanischen Team in der jüngeren Vergangenheit viel zu selten. Man darf gespannt sein, wie sie sich in den nächsten Tagen präsentieren.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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