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Mann des Tages

Tempomaschine Mikkel Bjerg
(Foto:Luca Bettini/ SCA / © Cor Vos 20269

Etappensieger Narvaez bedankte sich ausgiebig bei seinem Teamkollegen Mikkel Bjerg. Berechtigt und verständlich, dann bei Gegenwind und der starken Verfolgergruppe hinter der Spitze brauchte es die Power des tempofesten Dänen, damit Narvaez die Chance auf den Tagessieg bekam. Das UAE-Duo spielte die jeweiligen Qualitäten perfekt aus und wurde mit dem Tagessieg belohnt. „Man sieht ihn vielleicht nicht immer im TV, aber er macht immer seinen Job. Ohne ihn hätte ich heute nicht gewonnen“, so Narvaez über seinen Kollegen.

„Das fühlt sich für mich wie ein Sieg an. Ich bin sehr stolz auf meine Leistung“, sagte Bjerg nach dem Rennen im Eurosport-Interview. „Ich bin glücklich, freue mich für mich, aber auch für Jhonny. Das war vielleicht die perfekte Etappe für uns. Er (Narvaez) musste an den Anstiegen vielleicht ein wenig auf mich warten, aber dann einfach das TT von mir um die Lücke nach hinten groß genug zu machen“, so Bjerg. „Ja, das war richtig gut. Wenn Jhonny diese Beine hat, ist es großartig“, so Bjerg mit einem Lachen.

„Ich habe zu ihm gesagt: Ich brauche dich bis ins Finale, denn es ist Gegenwind. Wir haben das sehr gut und clever gemacht“, so Narvaez, der nicht verraten wollte, welche Absprache er mit Bjerg getroffen hatte, nur, dass es eine gab. „Es ist schwer, solche Fahrer im Peloton zu finden. Er macht immer seinen Job, nicht nur bei den Grand Tours, auch bei den Klassikern. Wir alle trainieren, um Siege einzufahren, er trainiert, um seinen Kollegen zu helfen“, so Narvaez voll des Lobes. Es wäre wenig verwunderlich, versuchte man demnächst auch mal „die Karte Bjerg“ zu spielen.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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