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Mutig

Felix Gall und Jonas Vingegaard
Jonas Vingegaard
(Foto: © Cor Vos)

„Das Team hat eine Megaleistung gezeigt. Wir haben eine richtig gute Stimmung im Team. Es macht Spaß mit so starken Teamkollegen zu fahren“, war Felix Gall im Ziel der 9. Etappe voll des Lobes für die Kollegen. Durchaus berechtigt, denn sein Team übernahm Verantwortung, kontrollierte den Rückstand zu den Ausreißern und rackerte an der Spitze des Feldes. Die Hoffnung auf den Tagessieg war in der Schlusssteigung nach Galls Attacke dann schnell verflogen, denn Jonas Vingegaard war stärker und spielte seine Karten schlau.

„Jonas hat keinen Zwang, da mitzuführen“, sagt Gall bei Eurosport über die Situation nach seiner Attacke, als Vingegaard die Arbeit verweigerte und am Hinterrad des Österreichers blieb. „Ich hab geschaut, dass ich ihn da mehr oder weniger ignoriere“, sagte Gall.

Vingegaard attackierte dann und holte den Etappensieg. Für Gall war es aber dennoch ein erfolgreicher Tag. Denn in der Gesamtwertung machte er Zeit auf die Konkurrenz im Kampf um das Podium in Rom gut. Eineinhalb Minuten Vorsprung auf Jai Hindley, satte drei auf den starken Zeitfahrer Thymen Arensman. Das ist eine gute Ausgangssituation vor dem Einzelzeitfahren am Dienstag. „Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Ich freu mich auf Ruhetag, denn ein bisschen Müdigkeit ist jetzt schon im Körper. Aber dass es heute wieder so gut lief, stimmt mich sehr zufrieden“.

Dieser Tag wird sicher Selbstvertrauen bringen, auch mit Blick auf den Dienstag. Denn selbst bei einem weniger guten Zeitfahren dürfte das Podium nicht außer Reichweite geraten. Vingegaard bleibt der große Favorit und ist wohl nicht zu schlagen, aber dem großen Ziel – Podium in Rom – ist Felix Gall am Sonntag wieder ein Stückchen näher gekommen.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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