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Der perfekte Plan

Am Vorabend hatte sich Alec Segaert den Plan für die Attacke kurz vor dem Ziel zurechtgelegt. Das sagte er im Siegerinterview. Der Belgier ist extrem tempohart, ein Mann für eine späte Attacke. Doch um es wirklich erfolgreich umsetzen zu können, braucht es mehr als starke Beine. „Ich hatte das immer im Hinterkopf, das ist eine gute Stelle im Parcours“, sagte Segaert über die Rechtskurve, in der er antreten wollte. Was es für den Plan brauchte, war ein ausgedünntes Feld, ohne die Top-Sprinter und ihre Sprintzüge. Denn denen wäre er wohl nicht so einfach davongefahren. „Ich war sehr glücklich, wie das Rennen lief. Hohes Tempo am Anstieg und danach mussten die Helfer ein hartes Tempo fahren. Denn es war meine Chance, wenn alle schon am Limit sind, noch einmal alles zu geben“, so Segaert.

Es passierte genau das, was für seinen Plan perfekt war. Das Visma-Team machte Tempo, hatte aber im Kampf um den Tagessieg keine ganz großen Ambitionen. Die Teams mit den verbliebenen endschnellen Männern waren bereits geschwächt. Segaert konnte seinen Plan genau so ausführen, wie am Abend ausgedacht – und tatsächlich holte er den Sieg.

Sein Zimmerkollege ist Afonso Eulálio und der hatte noch einen Faktor ausgemacht: „Mein Rosa Trikot gibt Alec vielleicht auch ein wenig Extra-Power“, scherzte der Portugiese. Vielleicht schwer messbar, aber die Tage in Rosa und die gute Stimmung im Team haben sicher auf alle Fahrer im Team eine gewisse Wirkung.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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