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Ohne Chance

„Ich weiß nicht, was ich hätte machen können, um zu gewinnen“, sagt Andreas Leknessund im Ziel gegenüber Eurosport. Der Norweger zählte in der Ausreißergruppe zu den Stärksten, griff in der letzten Steigung an und löste sich. Seine beste Chance auf den Sieg, denn besonders endschnell ist Leknessund nicht. Doch gegen Bettiol war Leknessund chancenlos. Der Italiener hielt die Lücke zu Leknessund klein, sprintete dann kurz vor dem Gipfel vorbei und spielte seine Ortskenntnis aus. Für Leknessund bliebt nur Rang zwei. Wieder einmal. Schon in Fermo musste er sich mit dem zweiten Platz begnügen, dort war er gegen Jhonatan Narvaez chancenlos. Ein paar Chancen bleiben noch – Leknessund wird es wieder probieren!

Die Nachbesprechung beim Team Groupama – FDJ United wird eventuell anders ausfallen. Denn man war mit drei Fahrern in der 15 Fahrer großen Fluchtgruppe vertreten. Man setzte früh alles auf Josh Kench, machte Tempo und wollte am letzten Anstieg mit dem Neuseeländer die Konkurrenz abhängen. Das scheiterte und mehr als Rang sechs sprang für Kench nicht heraus. So wird man sich im Nachgang Gedanken machen, ob man die numerische Überzahl nicht hätte besser ausnutzen können.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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