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Ausreißerspezialist

Fredrik Dversnes
(Foto: Luca Bettini/SCA /©CorVos)

„Ausreißersiege in Italien scheinen meine Spezialität zu sein“, scherzte Fredrik Dversnes nach seinem Sieg. Vor einem Jahr hatte er eine Etappe bei Tirreno-Adriatico gewonnen, auch damals als Ausreißer. Der Giro-Etappensieg in Mailand ist die größere Überraschung, auch wenn Dversnes seine Qualitäten schön häufiger unter Beweis stellte. Denn der Parcours dieser 15. Etappe war flach und wie gemacht für einen Massensprint. Am Ende aber war das Feld nicht in der Lage, die Lücke zu schließen, und das Ausreißer-Quartett machte den Sieg unter sich aus.

„Als wir spät im Rennen noch 2 Minuten Vorsprung hatten, haben wir angefangen, daran zu glauben“, sagte Sieger Dversnes. Schon rund 5 Kilometer vor dem Ende stieg dann bei ihm die Zuversicht so richtig. „Ich bin ziemlich gut darin, mich in Ausreißergruppen zu begeben. Das war meine große Chance. Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel dachte ich, dass der Sieg möglich sei“, so Dversnes. „Mein Teammanager Thor Hushovd war im Ziel überglücklich. Das ist ein riesiger Erfolg für unser Team bei unserem ersten Giro d’Italia.“ Es ist der erste Giro-Etappensieg der norwegischen Mannschaft.


Die Nachbesprechung wird präsentiert von: Schaltauge24.de

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