
Quinn Simmons (Lidl-Trek) hat die 4. Etappe der Tour Auvergne – Rhône-Alpes gewonnen. Der US-Amerikaner gehörte zur 10-köpfigen Ausreißergruppe des Tages und setzte sich am Ende im Sprint vor Finn Fisher-Black (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Mattéo Vercher (
TotalEnergies) durch. Den Sprint des Feldes um Rang 11 gewann Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike).
In der Gesamtwertung bleibt Alex Baudin (EF Education – EasyPost) an der Spitze. Er führt weiter vor Kévin Vauquelin (Netcompany INEOS) und Oscar Onley (Netcompany INEOS).
Die Etappe: 167 anspruchsvolle Kilometer von Le Puy-en-Velay nach Montrond-les-Bains.
Was sonst so passierte:
Nach dem Start lösten sich mehrfach Gruppen, wurden aber wieder eingeholt. Dann gingen Quinn Simmons (Lidl-Trek), Andreas Kron (Uno-X Mobility) und Jordan Jegat (Total Energies) in die Offensive, Pablo Castrillo, Raul Garcia Pierna (Movistar) und Matteo Vercher (Total Energies) setzten nach.
Weitere Fahrer folgten und schließlich stand eine Gruppe mit Quinn Simmons (Lidl-Trek), Sam Watson (Netcompany Ineos), Finn Fisher-Black (Red Bull-Bora-Hansgrohe), Andreas Kron (Uno-X Mobility), Pablo Castrillo, Raul Garcia Pierna (Movistar), Lars Craps (Lotto Intermarché), Jordan Jegat, Matteo Vercher (Total Energies), Jan Castellon (Caja Rural-Seguros RGA), George Bennet, Marco Frigo (NSN).
Das Feld hielt die Gruppe an der kurzen Leine, den Rückstand bei rund einer Minute. Im flachen Finale kam das Feld langsam näher, doch die Ausreißer wehrten sich erfolgreich. Einen kleinen Vorsprung retteten sie ins Ziel und Simmons gewann den Sprint.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Für Simmons ist es der erste Saisonsieg. Zuletzt gelang ihm vor rund 12 Monaten ein Tagessieg bei der Tour de Suisse. Auch damals als Ausreißer.
- Es wurde am Ende knapp, aber die Spitze konnte sich vor dem Feld behaupten. Eine große und starke Gruppe, im Feld nicht genügend Teams mit Sprint-Ambitionen – so konnten sich die Ausreißer behaupten.
- Abgesehen vom Teamzeitfahren gab es bislang drei Etappen – jeweils siegte ein Ausreißer. Ab Freitag sind die Bergfahrer dran – somit bleibt den endschnellen Männern nur noch die Chance am Donnerstag!

