Acht Bergetappen hat die Tour de France 2026. Die erste ernste Bergprüfung steht am dritten Tag an, die schwerste Etappe der gesamten Tour ist das vorletzte Teilstück – die Königsetappe über den Col du Galibier nach Alpe d’Huez. Wir stellen die Bergetappen hier im Detail vor.
3. Etappe | 7. Juli | Granollers – Les Angles | 196 Kilometer | 3850 Höhenmeter

(Foto: © ASO)
Es ist der erste kleine Bergtest – am dritten Tag des Rennens. Im Vergleich zu anderen Bergetappen ist dies vielleicht die leichteste, doch das gesamte Peloton ist noch recht frisch, die Nervosität hoch und niemand weiß so ganz genau, wo er im Vergleich zur Konkurrenz steht.
Das Finale führt nur moderat bergauf, aber es ist ein langes Teilstück! Satte 195,9 km von Granollers nach Les Angles. Die ersten 100 Kilometer sind abgesehen von der Côte de Sant Feliu de Codines kurz nach dem Start eher wellig. Doch die frühe Steigung könnte einige Fahrer animieren, in die Fluchtgruppe zu gehen. Die zweite Hälfte des Rennens beginnt mit dem Col de Toses (9,3 km, 6,5%), dann die Abfahrt und der Col du Calvaire. Es bleibt wellig bis zur Schlusssteigung nach Les Angles. Das Finale ist eine 1,7 km lange Steigung mit 6,5%.
Chaos?
Nach dem Zeitfahren gibt es bereits ein paar Abstände in der Gesamtwertung und möglicherweise sehen hier einige kletterstarke Ausreißer die Chance auf das Gelbe Trikot. Trägt es einer der ganz großen Favoriten, wäre er vielleicht sogar bereit, das Gelbe Trikot ein paar Tage abzugeben. Diese Möglichkeit animiert noch mehr Fahrer, etwas zu probieren. Stress und Hektik könnten die Folge sein.
Dass die ganz großen Favoriten bereits All In gehen, ist nicht zu erwarten. Aber die kurze Bergankunft bietet die Chance mal die Bergform der Konkurrenz zu testen. Man wird einen ersten Eindruck bekommen, wie es um die Form der Favoriten bestellt ist.

(Foto: ©GEOATLAS, ©ASO)


