Acht Bergetappen hat die Tour de France 2026. Die erste ernste Bergprüfung steht am dritten Tag an, die schwerste Etappe der gesamten Tour ist das vorletzte Teilstück – die Königsetappe über den Col du Galibier nach Alpe d’Huez. Wir stellen die Bergetappen hier im Detail vor.
Etappe 6 | 9. Juli | Pau – Gavarnie-Gèdre | 186 km | 4100 Höhenmeter

(Foto: © ASO)
Eine Etappe mit enormer Bedeutung! Die erste schwere Bergetappe, der erste HC-Berg der Tour. Es geht über den Tourmalet – einen mythischen Berg! Lang, steil, unerbittlich. Es geht über die schwerere Seite hinauf. Hier müssen die Karten auf Tisch, wenn die Teams ernst machen. Und damit ist zu rechnen! Am Tourmalet gibt es kein Verstecken mehr – hier zählen Watt/Kg.

Gut möglich sogar, dass hier eine richtungsweisende Attacke gestartet wird. Jonas Vingegaard hat den Giro bestritten und es gibt ein paar Fragezeichen hinter seiner Form. Der Tourmalet ist schwer genug, dass Tadej Pogacar die Konkurrenz testet. Nach dem Tourmalet ist es noch recht weit bis ins Ziel – die lange Abfahrt bietet die Chance, etwas zu korrigieren. Hat man einen Helfer voraus, kann der im weniger anspruchsvollen Finale hilfreich sein.
Ganz egal was bis dahin passiert ist – in diese 6. Etappe werden die Fahrer mit Respekt starten. Schon am Tourmalet könnten einige Entscheidungen fallen! Wer ist Kapitän bei Red Bull? Ist Vingegaard wirklich bergauf so stark, dass er Pogacar folgen kann? Wer sind die Kandidaten für Podium?
Diese 6. Etappe über den Col du Tourmalet ist wegweisend für den Rest der Tour de France 2026!

(Foto: ©GEOATLAS, ©ASO)


