Acht Bergetappen hat die Tour de France 2026. Die erste ernste Bergprüfung steht am dritten Tag an, die schwerste Etappe der gesamten Tour ist das vorletzte Teilstück – die Königsetappe über den Col du Galibier nach Alpe d’Huez. Wir stellen die Bergetappen hier im Detail vor.
Etappe 14 | 18. Juli | Mulhouse – Le Markstein | 155 Kilometer | 3800 Höhenmeter

(Foto: © ASO)
Auf Etappe 14 geht es in den Vogesen zur Sache! Nahe der deutschen Grenze werden viele deutsche Radsportfans vor Ort sein und Florian Lipowitz & Co kräftig anfeuern. Die Etappe ist mit 155 Kilometern nicht extrem lang, aber es ist ein heftiges Teilstück mit kaum flachen Abschnitten. Nach dem Start sind es rund 15 Kilometer, dann geht es den Grand Ballon hinauf und man passiert wenig später das Ziel zum ersten Mal. Es folgt eine Abfahrt, ehe es direkt wieder bergauf geht! Kleine Abfahrt und wieder hoch – diesmal zum Ballon d’Alsace. Nach der Abfahrt, einem kleinen Flachstück und einer weiteren kurzen Steigung geht es zum heftigen Finale!

(Foto:
Der Col du Haag ist ein schmales Sträßchen, steil und durchaus lang! Mehr als 11 Kilometer mit fast siebeneinhalb Prozent im Schnitt! Direkt unten rein ist es happig steil, dann setzt die Steigung auch etwas ab. Schließlich geht es auf den schmalen Radweg, der hinauf zum Gipfel des Col du Haag führt. Von der Bergwertung sind es dann nur noch rund sechs Kilometer bis ins Etappenziel in Le Markstein.

Im Kampf um die Gesamtwertung könnte dies durchaus eine bedeutende Etappe werden. Komprimierte Anstrengungen, die es dem Team von Pogacar durchaus ermöglichen, das Rennen ab Start mit hohem Tempo schwer zu machen. Die letzte Steigung liegt dem Slowenen, der hier eine sehr gute Chance auf den Tagessieg hat.


