Acht Bergetappen hat die Tour de France 2026. Die erste ernste Bergprüfung steht am dritten Tag an, die schwerste Etappe der gesamten Tour ist das vorletzte Teilstück – die Königsetappe über den Col du Galibier nach Alpe d’Huez. Wir stellen die Bergetappen hier im Detail vor.
Etappe 19 | 24. Juli | Gap – Alpe d’Huez | 128 km | 3500 hm

(Foto: © ASO)
Nur knapp 128 Kilometer lang, mit dem spektakulären Finale in Alpe d’Huez. Es geht am Ende die berühmten 21 Kehren hinauf zur Alpe. Ein legendärer Anstieg, ganz sicher gesäumt von tausenden Radsportfans. Ganz flach geht es nicht von Gap zur Schlusssteigung, aber die größte Herausforderung wartet am Ende.

Kurz nach dem Start geht es über den Col du Noyer. Ein durchaus happiger Anstieg. Vielleicht die Chance für kletterstarke Fahrer, sich aus dem Staub zu machen, um am Ende als Ausreißer mit Vorsprung auf das Feld in die Schlusssteigung zu gehen.

Im Finale dann der wohl berühmteste Anstieg dieser Tour. Die legendäre Steigung nach Alpe d’Huez. Steil von Beginn an, ohne Chance, sich zwischendrin zu erholen. Erst zwei Kilometer vor dem Ende setzt die Steigung ab, wenn man den Zielort erreicht. 13,8 Kilometer, 9,1 % im Schnitt!
Es ist eine der prestigeträchtigsten Bergankünfte des Radsports. Wer hier gewinnt, schreibt Geschichte! Es wird ganz sicher ein harter Tag und die Top-Kletterer sind hochmotiviert.
In der Schlusssteigung werden selbst die besten Klassementfahrer früh ans Limit gehen müssen. In den 21 Kehren gibt es kein Verstecken, die Karten müssen auf den Tisch und eine Schwäche kann folgenschwer sein. Ein schwerer Anstieg, der die Kräfteverhältnisse offenlegt, und ganz sicher wird diese Etappe für den Kampf ums Podium, aber auch um die Top10 von großer Bedeutung sein.


