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Chaoskönig

Tim Merlier
(Foto: ©CorVos)

Tim Merlier suchte sich seinen Weg, fand im richtigen Moment die Lücke und spielte seine Explosivität exzellent aus. Zum drittel Mal ist er bei der Tour dabei, jeweils holt er sich einen Sieg – meist mehrere. Sein Antritt und Speed sind beeindruckend, sein Gespür für den richtigen Moment ist beeindruckend. „600 Meter vor dem Ziel wurde ich eingeklemmt, aber ich sagte mir, dass ich bis zum Schluss kämpfen würde – und genau das tat ich. Es gelang mir, eine Lücke zu finden“, so Merlier nach dem Rennen.

Für das Team Soudal-QuickStep ist es eine Erlösung. In der Gesamtwertung spielt man keine große Rolle, konzentriert sich auf Etappensiege. „Jedes Team möchte bei der Tour eine Etappe gewinnen. Aber mit UAE am Start ist fast die Hälfte der Etappen schon weg, ich bin glücklich, dass wir unseren Etappensieg eingefahren haben“, sagte Merliers Teamkollege Louis Vervaeke nach dem Rennen bei Eurosport.

Nur Soudal-QuickStep und Alpecin-PremierTech machten während der Etappe das Tempo in der Verfolgung der Ausreißer. Klar, sie haben die Top-Sprinter Merlier und Philipsen in ihren Reihen. „Ich bin froh, dass kein anderes Team gewonnen hat“, sagte Merlier trocken. Ein verdienter Erfolg des aktuell besten Sprinters der Welt, ein extrem wertvoller Sieg für sein Team – nach harter Arbeit, und dem Ausfall von Top-Anfahrer Bert Van Lerberghe am Vortag.


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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