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Turbo-Tim

Tim Merlier
(Foto: ©CorVos)

Durch die letzte Kurve, 500 Meter vor dem Ende, fuhr Tim Merlier noch auf Position 14. An der Spitze drückte Mike Teunissen, Anfahrer beim Astana-Team aufs Tempo. Dann kam Mathieu van der Poel nach vorn, mit Jasper Philipsen am Rad. Tim Merlier? Weit zurück. Doch dann zündete Merlier eben schon eher den Turbo. Er rückte vor, nahm kurz den Windschatten mit und flog an allen vorbei zum zweiten Etappensieg. Beeindruckend! „Ich kam mit so viel Speed. Da waren es 250 Meter bis zur Linie. Ich hab es probiert und es hat geklappt“, fasste Merlier den Sprint zusammen. „Tim Merlier kann aus jeder Position gewinnen“, sagte Max Kanter vor der Tour über den aktuell besten Sprinter der Welt. Dieser Sprint dient als guter Beweis.

Merlier hat die Power, den Antritt und das Stehvermögen, solche Sprints zu gewinnen. Genau das macht ihn zum besten Sprinter der Welt. Der Sieg vom Freitag als Booster. Dennoch, auch beim dritten oder vierten Mal Anschauen ist dieser Sprint einfach beeindruckend!


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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