Zurück
Nächste

Lidl-Trek – stark, aber da war mehr drin

Mads Pedersen
(Foto: ©CorVos)

Das erste Ziel des Tages war klar: Mads Pedersen soll die 25 Punkte beim Zwischensprint holen. Das gelang, nach herausragender Teamarbeit. Anschließend versuchte man, in der Gruppe des Tages dabei zu sein. Vacek und Pedersen waren selbst offensiv, dann bei der Gruppe des Tages die beiden herausragenden Kletterer Derek Gee und Quinn Simmons. Beide konnten sich lange vorn halten, während Pedersen in der Gruppe mit dem Gelben Trikot rund eine Minutr zurück fuhr.

Als Van der Poel für die Vorentscheidung sorgte, waren Gee und Simmons chancenlos. Sie arbeiteten anschließend im Feld für Pedersen, doch sie konnten die Lücke nicht mehr schließen. Es stellt sich die Frage, wie das Rennen ausgegangen wäre, hätte die Sportliche Leitung eher entschieden, auf Pedersen zu setzen. Statt das Ausreißerduo Simmons-Gee an der Spitze zu lassen, hätte man es eher zurückrufen können. Am Ende fehlten den Verfolgern nur wenige Sekunden – Pedersen wurde im Sprint um Rang fünf Zweiter – die Chance auf den Tagessieg, und damit noch mehr Punkte für das Grüne Trikot, wäre da gewesen, hätte man Simmons und Gee früher zurückbeordert.

Die Entscheidung basierte laut Sportdirektor Steven de Jongh auf der Zurückhaltung von Mads Pedersen – dieser habe gezögert. Er fühlte sich möglicherweise nicht stark genug und gab das an die Sportliche Leitung weiter, die dann erst im Finale die Ausreißer zurückbeorderte, nachdem diese abgehängt waren. Man wird es intern diskutieren und auswerten – Pedersen sprach nach dem Rennen von „gemischten Gefühlen“. Verständlich, denn da war noch mehr drin – auch in Sachen Punkte für Grün.


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

Zurück
Nächste