Profil der 9. Etappe der Tour de France 2026

Es ist die letzte Etappe vor dem ersten Ruhetag. Wegen der zu erwartenden Hitze wurde das Teilstück auf 154,6 Kilometer verkürzt. Das Terrain ist wellig, durchaus anspruchsvoll – in Summe sind zwischen Malemort und Ussel noch immer mehr als 2800 Höhenmeter zu bewältigen. Ideales Terrain für Rouleure. Gekürzt wurde im ersten Drittel der Etappe – es geht nun recht zügig zum Zwischensprint. Die schwerste Steigung gilt es bereits rund 80 Kilometer vor dem Ende zu meistern.

Ist das Terrain für die Sprinter zu schwer, um das Rennen zu kontrollieren? Möglicherweise. Es ist zumindest sehr viel Bergfestigkeit gefragt, um hier bestehen zu können. Die Etappe ist für sehr viele Fahrer interessant, eine starke Ausreißergruppe hat sicher sehr gute Chancen, durchzukommen. Vor dem Pausentag am Montag kann man alle Körner auf die Straße werfen. Je mehr Fahrer sich Chancen aus einer Fluchtgruppe ausrechnen, desto härter der Kampf zu Beginn um die Gruppe des Tages. Das Terrain ist ab Start wellig, es könnte ein heftiger Start in die Etappe werden!

Auch im Kampf um Grün ist es möglicherweise eine wichtige Etappe. Mads Pedersen hat bei seinem Etappensieg in Foix gezeigt, dass er nicht nur endschnell ist, sondern aktuell auch sehr stark bergauf ist. Geht er wieder in die Offensive? Durchaus denkbar.

Für die Klassementfahrer gilt es aufmerksam zu sein. Bloß nicht in einer abgehängten Gruppe landen und dann in der Verfolgung viel Kraft aufwenden zu müssen. Es geht über kleine Straßen,


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Die Strecke

Die Karte der 9. Etappe der Tour de France 2026
(Foto: ©GEOATLAS, ©ASO)

Nach dem Start wäre es zunächst gen Süden gegangen – diese Schleife wird nun weggelassen. Es geht nun nahezu direkt nach dem Etappenstart zur Sprintwertung. Zur Sprintwertung geht es leicht bergauf, durchaus kurvenreich. Anschließend geht es gen Norden, dann wird das Terrain wellig. Viel Bergwertungen in Summe, kaum wirklich flache Meter. Es sind durchaus längere Steigungen,

Das Finale ist nicht kompliziert. Es geht lange leicht bergab, dann die letzten rund 900 Meter bergauf. Mit vier Prozent Steigung nicht supersteil, aber es ist das richtige Timing gefragt.

Finale der 9. Etappe der Tour de France 2026
(Foto: ©GEOATLAS, ©ASO)

Bergwertungen:
3. Kat | Km 77 – Côte de Naves 2.3km at 7.4%
2. Kat | Km 105 – Suc au May 3.8km at 7.7%
3. Kat | Km 129.4 – Côte de la Croix du Pey 4.8km at 6%
4,. Kat | Km 161 – Mont Bessou 900m à 7.3%

Sprintwertung:
KM 44.9 • BEYNAT

Die Favoriten

Das halbe Feld kommt für eine Ausreißergruppe in Frage. Das Terrain ist wellig, nicht super-bergig – also ideal für Rouleure. Eine Mann, den man ganz sicher auf dem Zettel haben muss, ist Mads Pedersen. Das Lidl-Trek-Team ist sehr stark aufgestellt, hat mit Vacek und Simmons weitere Optionen.

Für viele Teams ist es eine gute Gelegenheit. Bei Uno-X hat man einige starke Fahrer dabei. Michael Matthews und auch Mathieu van der Poel darf man bei diesem Terrain vielleicht auch offensiv erwarten. Es gibt viele Fahrer, denen dieses Terrain liegt, man darf gespannt sein, wer es in die Gruppe des Tages schafft. Und dauert es extrem lange, ehe eine Gruppe geht – vielleicht kommen dann NSN, oder Alpecin und Lidl doch auf den Gedanken, doch kontrollieren zu wollen? Es könnte eine spannende Etappe werden.

***** Mathias Vacek
**** Pedersen, Healy, Abrahamsen, Ganna,
*** Cort, Van der Poel, Valgren, Plapp, Matthews
** Wellens, Schmid, Van Gils, Simmons,
* Van Eetvelt, Mohoric, Girmay, Stuyven, Debruyne, Romo

Start: 13:45 Uhr
Ziel: 17:30 Uhr