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Mentale Stärke

Remco Evenepoel
(Foto: ©CorVos)

Remco Evenepoel musste die Verfolgergruppe im Finale ziehen lassen. Er habe einen schwierigen Moment gehabt, hieß es sowohl von der Teamleitung, als auch von Evenepoel selbst nach dem Rennen. Es waren nur ein paar Sekunden Lücke, aber er bekam sie nicht zu. Sein Gesicht verriet trotz riesiger Brille, dass er litt. Doch er brach nicht ein. Im Gegenteil. Die Abfahrt nutzte Evenepoel um die Lücke wieder zu schließen, sprintete dann auf Rang zwei und holte sich noch einige Bonussekunden.

Mental war Evenepoel stark, wird aus diesem Finale wohl Zuversicht und Selbstvertrauen mitnehmen. Im Interview danach war er fast euphorisch. Er fühle sich jeden Tag besser, sagt er Eurosport. Wenn dem so ist, kann sich die Konkurrenz für die Vogesen, aber vor allem das Zeitfahren in der letzten Woche auf etwas gefasst machen. Evenepoel ist ganz sicher einer der Gewinner des Tages.


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