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Wild

Rund fünf Kilometer vor dem Ende waren die Ausreißer eingeholt. Nahezu alle Sprinter waren in Position, das Tempo dann raus. „Die letzten Kilometer waren die langsamsten des ganzen Tages“, sagte Pascal Ackermann im ARD-Interview. Erst rund zwei Kilometer vor dem Ende wurde dann losgesprintet. Ein wildes Finale auf schmaler Straße, in dem die meisten Sprinterzüge nicht geordnet beisammen, sondern wild verstreut waren. Erst zog Decathlon an, dann nahm Soudal-QuickStep-Anfahrer Jasper Stuyven das Tempo wieder raus, weil sein Sprinter Tim Merlier nicht in Position war. Die ganze Gruppe ging nach links und öffnete die Tür für den Tagessieger.

„Ich habe gedacht, ich bin zu weit zurück, aber dann ging auf der rechten Seite eine Lücke auf“, so Wærenskjold, der sein Glück kaum fassen konnte. Kooij und Philipsen kamen zu spät, Merlier steckte komplett im Gewühl fest und Girmay konnte seinen Sprint erst spät starten.

Ein komplett wildes Finale, bei dem Søren Wærenskjold seine Chance sah, mutig losfuhr und den größten Sieg seiner Karriere einfuhr. Von sich selbst überrascht, überglücklich – der verdiente Tagessieger.


Die Erkenntnisse werden präsentiert von: VETO Bikes

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