Superschnell
(Foto: ©CorVos)
Rückenwind, ein schneller Start und eine starke Ausreißergruppe mit echten Tempobolzern – das Ergebnis: Die schnellste Tour-de-France-Etappe aller Zeiten. Ein Schnitt von 50.91 km/h. Fünfzigkommaneuneins. Irre. Der moderne Radsport.
Naja…wieder ein Vollgas Start, diesmal auf nassen Straßen…dann größtenteils leichter Rückenwind und immer richtig Zug auf der Kette 290W im Schnitt auf ner Flachetappe🤷🏻♂️
— John Degenkolb (@johndegenkolb) July 15, 2026
„Nur Fliegen ist wahrscheinlich schöner“
In Zeiten, wo nur Superstars eine Chance auf einen Etappensieg haben, oder eben die absoluten Top-Sprinter, gilt es jede Chance zu nutzen. Dann wird um jede Wertung, jede Etappe, jede Prämie voll gefahren. Die Sprinter hatten in den vergangenen Tagen bereits gelitten – so sahen die Rouleure eine Chance, ihnen weh zu tun und vielleicht doch einen Ausreißersieg einzufahren.
So kommt das Rennen zustande, wo ab Start Vollgas geballert wird und am Ende, auch dank des Rückenwindes und des flachen Parcours, die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit einer Etappe zu Buche steht. Fast 51 km/h. Beeindruckend.
