Søren Wærenskjold (Uno-X Mobility) hat die 11. Etappe der 113. Tour de France gewonnen. Der Norweger setzte sich in Nevers vor Olav Kooij (Decathlon CMA CGM) durch. Als Dritter überquerte Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) die Linie, wurde dann zunächst zurückversetzt, die Entscheidung dann aber wieder revidiert. So ist Philipsen Dritter, Milan Fretin (Cofidis) Tagesvierter.
In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen. Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) führt weiter vor Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) und Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe).
FASTEST STAGE EVER! 🔥
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) July 15, 2026
Søren Wærenskjold sprints to victory on Stage 11 of the Tour de France as the peloton averages a blistering 50.9 km/h! 😮 pic.twitter.com/KyHhxImcu6
Die Etappe: 161,3 Kilometer von Vichy nach Nevers. Überwiegend flach – Sprinter-Terrain

(Foto: © ASO)
Was sonst so passierte:
Direkt nach dem scharfen Start setzte Mathieu van der Poel die erste Attacke. Doch es dauerte, ehe sich eine kleine Gruppe lösen konnte. Mit dabei Julian Alaphilippe (Tudor), Nelson Oliveira (Movistar), Anthon Charmig (Uno-X Mobility) und Mathis Le Berre (Total Energies). Liam Slock (Lotto Intermarché) machte sich etwas später noch auf die Verfolgung. Er schaffte den Sprung zur Spitze aber nicht mehr.
Beim Zwischensprint war Le Berre vorn. Aus dem Feld gewann Philipsen den Sprint vor Kanter und Pedersen. Die Sprinter-Teams kontrollierten das Rennen gemeinsam, reduzierten den Rückstand nach und nach. Rund 40 Kilometer vor dem Ende ließ sich Alaphilippe ins Feld zurückfallen. Die Ausreißer hatten noch rund eine Minute Vorsprung.
Fünf Kilometer vor dem Ende waren die Ausreißer eingeholt und das Feld drosselte noch einmal das Tempo. Erst rund zwei Kilometer vor dem Ende wurde dann das Tempo angezogen und Wærenskjold setzte sich in einem kuriosen Finale mit einer frühen Sprinteröffnung durch.


